- 21.11.2011 Iris Gödecker
- Geduld
- Ruhe
- Hörbücher
- Entspannungsmusik
- Entspannungstechniken
- Baldriantee
- Milch
- Honig
Ursachen, warum man nicht schlafen kann
- Wenn man nicht schlafen kann, kann das viele Ursachen haben. Manchmal sind Schlafstörungen Stress bedingt. Vielleicht arbeiten Sie sehr viel, Ihr Arbeitsplatz ist vielleicht bedroht oder Sie haben den Kopf voll. Dann können Sie eventuell nicht abschalten, grübeln abends im Bett viel und können das Denken nicht anhalten.
- Ein weiterer Grund, warum man nicht schlafen kann, können unregelmäßige Arbeitszeiten sein. Wenn Sie Schichtarbeit leisten, kann Ihr Körper sich nur schwer an einen Tag-Nacht-Rhythmus gewöhnen.
- Auch private Probleme und Sorgen können Ihnen den Schlaf rauben und dafür sorgen, dass man nicht schlafen kann.
- Aber auch andere Ursachen können zu Schlaflosigkeit führen. Schweres Essen am Abend, Sport vor dem Schlafengehen, zu langes Fernsehen oder am Computer sitzen, können zu Schlafstörungen führen.
Was Sie tun können, wenn Ihnen Schlaf fehlt
- Wenn Arbeitsplatzbedingungen für Ihre Schlafstörungen verantwortlich sind, ist es natürlich schwer, etwas daran zu ändern. Trotzdem sollten Sie auch als Schichtarbeiter versuchen, eine gewisse Regelmäßigkeit in Ihrem Schlafrhythmus zu finden.
- Gegen das Grübeln, das dafür sorgen kann, dass man nicht schlafen kann, können Entspannungsübungen helfen. Erlernen Sie Entspannungstechniken, hören Sie zum Einschlafen Entspannungsmusik oder greifen Sie zu einem Hörbuch. Krimis sollten es allerdings nicht unbedingt sein.
- Was man tun kann, um lästige Gedanken loszuwerden, ist das Führen eines Tagebuchs. Halten Sie Ihre Gedanken in einem Buch oder auf kleinen Karten fest. Sind die Gedanken einmal aufgeschrieben, kann man sich oft leichter davon befreien.
- Haben Sie Geduld. Wenn man nicht schlafen kann, nützt es nichts, andauernd auf die Uhr zu sehen. Stehen Sie ruhig noch einmal auf. Trinken Sie eine Tasse Baldriantee oder ein Glas heiße Milch mit Honig. Dann versuchen Sie, erneut zu schlafen.
- Gehen Sie nur ins Bett, wenn Sie auch wirklich müde sind. Stundenlanges Herumwälzen im Bett führt meist nicht dazu, dass man schlafen kann.
- Sorgen Sie für Ruhe. Schalten Sie störende Haushaltsgeräte nicht am Abend ein. Das Geräusch eines Geschirrspülers zum Beispiel kann eventuell störend sein.
- Was man noch tun kann, wenn man an Schlaflosigkeit leidet, ist ein geregelter Tagesablauf. Verzichten Sie darauf, tagsüber zu schlafen. Wenn Ihre innere Uhr durcheinandergeraten ist, wird Ihr Schlaf-wach-Rhythmus durch den Mittagsschlaf noch mehr gestört.
- Sportliche Aktivitäten sollten Sie besser bis zum Nachmittag erledigt haben. Sport regt Ihren Kreislauf an, der ja zum Schlafengehen eigentlich heruntergefahren werden soll. Ein Spaziergang an der frischen Luft kann am Abend allerdings Schlaf fördernd sein.
- Kaffee, Tee und koffeinhaltige Erfrischungsgetränke sollten Sie ab sechszehn Uhr möglichst vermeiden.
Wenn Ihre Schlafstörungen länger als ein paar Tage anhalten, sollten Sie unbedingt zu Ihrem Arzt gehen. Dauerhafte Schlafstörungen können krank machen. Tagemüdigkeit erhöht die Unfallgefahr.