Viel mehr Menschen leiden vermutlich unter einer Spinnenphobie, als sie denken. Es ist nun einmal für wenige ein gutes Thema beim Small Talk, von den eigenen Schwächen zu schwärmen. Das Gute ist, Sie können etwas dagegen tun.
- 21.12.2010 Dr. Kathrin Kiss-Elder
Was Sie benötigen
Dafür brauchen Sie beide Hände
Nehmen Sie die Spinnenphobie nicht so wichtig
- Nehmen Sie die Spinnenphobie so wichtig, wie sie ist: Wenn Sie nicht gerade Zoowärter bei Insekten sind, ist sie nämlich unwichtig. Ihre Spinnenphobie ist ein kleiner Tick, der vielleicht etwas alltagseinschränkend ist, aber auch nicht zu sehr.
- Entspannen Sie sich. Nehmen Sie Ihren „Defekt“ nicht zu wichtig.
Spinnenphobie mit Übungen bekämpfen
- Und jetzt können Sie in aller Ruhe Ihre Spinnenphobie bekämpfen. Am besten mit Kontakt und indem Sie versuchen, bei allem, was Sie tun, weiter ruhig zu atmen.
- Suchen Sie sich eine Spinne und nähern sich ihr so weit, wie Sie wollen. Wie sieht die Spinne aus? Welche Farbe hat ihr Leib, haben ihre Beine? Wie viel Zentimeter ist sie groß? Sieht sie angriffslustig aus? Wer ist wohl der stärkere - die Spinne oder Sie? Könnten Sie sie jetzt töten? Könnte die Spinne Sie jetzt töten?
- Wiederholen Sie diese Übung mehrfach. Wenn Sie sich immer näher herantrauen, gut, wenn nicht, ist das auch kein Problem. Wenn Sie schon ein bisschen näher herangekommen sind - das könnte Wochen dauern - lassen Sie sich mal eine Spinne unter einem Glas fangen. Und versuchen Sie wieder, ganz genau hinzuschauen. Achten Sie dabei auf Ihren Atem!
- Nun ziehen Sie sich Gummihandschuhe oder Bauhandschuhe an. Vielleicht trauen Sie sich ja, eine Spinne zu berühren oder sogar auf der Hand zu halten.
- Alles weitere qualifiziert Sie zum Spinnenliebhaber, ist nett, aber nicht unbedingt nötig. Wenn Sie so weit gekommen sind, sind Sie weit genug gekommen.