Was tun gegen Schweißfüße?

Schweißfüße sind eine unnötige Plage. Schweißfüße sind eine unnötige Plage.
Schweißfüße – eine Form der so genannten Hyperhidrose. Hyperhidrose bedeutet nichts anderes als stärkeres Schwitzen, welches krankhafte und besonders sehr störende Nachwirkungen mit sich zieht. Viele Menschen leiden an den unterschiedlichsten Körperstellen an vermehrtem Schwitzen. Es gibt zahlreiche Mittel, Cremes, Puder oder andere Anwendungen, um gegen das lästige Schwitzen anzukämpfen. Besonders unangenehm ist das überstarke Schwitzen an den Füßen bzw. unter den Fußsohlen. Schweißfüße sind allerdings kein Zeichen mangelnder Hygiene, können aber mit zusätzlicher Pflege und einer angemessenen Fuß-Wellness verringert werden.
Annika Molitor
31.05.2010 Annika Molitor
Was Sie benötigen
Hierbei könnten Sie Hilfe brauchen
  • Intensive Reinigung
  • Cremes
  • Einlegesohlen
  • Puder
  • Hornhautentfernung
  • Geeignetes Schuhwerk
  • Untersuchungen beim Fachmann
  • Informationen zu weiteren Maßnahmen
  • Denken Sie besonders im Sommer daran, Ihre Füße öfter als sonst zu reinigen. Nehmen Sie dazu kaltes Wasser.
  • Cremen Sie Ihre Füße mit Hautcreme ein.
  • Nutzen Sie besonders sommerliche Temperaturen dazu, barfuss zu laufen. So geben Sie Ihren Füßen die Gelegenheit zur natürlichen Akklimatisierung,
  • Wenn Sie Schuhe anziehen, achten Sie darauf, dass diese atmungsaktiv sind. Das bedeutet, im besten Fall Schuhe zu tragen, die durch diese Funktion ausgewiesen sind. Nutzen Sie eine entsprechende Beratung in Fachgeschäften, um Scheißfüße zu vermeiden.
  • Sicherlich gibt es alternativ auch eine Vielzahl an geeigneten Einlagesohlen, die zum Teil auch selbst geruchsversetzt sind und Ihre Füße zumindest für eine Zeit lang frisch halten. Sie sollten dennoch zur Reserve frische Sohlen mit sich führen. Besonders geeignet sind Einlagen mit Zimt, Aktivkohle oder Zedernholz.
  • Wenn Sie die Anwendung mit einem Puder mögen, um Ihre Schweißfüße zu behandeln, gibt es besonders in Apotheken eine Vielzahl guter Fußpuder. Verwenden Sie diese Puder morgens, wenn möglich mittags und abends. Geben Sie das Puder auch in Ihre Socken.
  • Lassen Sie sich bei der Fußpflege überschüssige Hornhaut entfernen.
  • Achten Sie darauf, dass Ihre Schuhe trocken sind. Sollten Sie sehr stark geschwitzt haben, so müssen Sie Ihre Schuhe mindestens 20 Stunden austrocknen lassen. Richten Sie sich darauf ein, mindestens ein Wechselpaar zu haben, das gut geeignet ist.
  • Lassen Sie ihre Füße untersuchen. Manchmal befindet sich auch ein Pilz zwischen den Zehen, dem mit anderen Cremes entgegengetreten werden kann.

Umfangreichere Behandlungen gegen Schweißfüße

  • Sollten diese Anwendungen keine Wirkung zeigen, können Sie weitergehend zu umfangreicheren Behandlungen kommen, wie beispielsweise die Aluminiumchlorid-Behandlung, deren Ziel die dauerhafte Rückbildung der Schweißdrüsen ist. Aluminiumchlorid-Hexahydrat wird äußerlich aufgetragen und wirkt dadurch, dass es sich mit dem körpereigenen Keratin verbindet und folglich die Drüsenausführungsgänge verstopft.
  • Weitere Alternativen sind: Hexamethylentetramin, welches ebenfalls die Schweißdrüsen verstopft, Behandlungen mit Salbei, Gleichstrombehandlungen usw.
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