Was tun bei Reizhusten? So lindern Sie ihn
Nicht immer brauchen Sie bei Reizhusten Medikamente.
Der unproduktivste aller Husten ist der Reizhusten. Er schleimt nicht, sondern ist ein reiner trockener Husten. Manchmal schwingt auch eine Heiserkeit mit und das alles passiert gerne kurz vor einer Erkältung. Was können Sie selbst bei Reizhusten tun? Es gibt ein paar Hausmittel, die Sie anwenden können, damit Sie Ihren Husten in den Griff bekommen.
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07.02.2011
Iris Gödecker
Was Sie bei Reizhusten tun können - einige Tricks
- Für den Reizhusten kann es verschiedene Ursachen geben: Entweder steht eine Erkältung vor der Tür oder es ist ein Hinweis auf Asthma, aber auch beispielsweise eine Schwäche des Mageneingangs kann der Auslöser sein.
- Das ist auf jeden Fall erst einmal eine Sache für Ihren Hausarzt. Vor allen Dingen, wenn der Reizhusten über einen längeren Zeitraum anhält und auch noch Fieber hinzukommt.
- Was können Sie tun, wenn der Reizhusten durch eine Erkältung ausgelöst wird? Der festsitzende Schleim muss raus. Daher ist es gut, wenn Sie sich aus der Apotheke ein schleimlösendes Mittel kaufen. Diese sind rezeptfrei. Lassen Sie sich von Ihrem Apotheker beraten. Nehmen Sie dieses Mittel nicht nachts.
- Der Arzt verschreibt nicht so gerne hustenstillende Medikamente, da es wichtig ist, dass sich der Schleim nicht festsetzt. Sprechen Sie ihn darauf an. Hilfreich sind solche Medikamente eventuell für die Nacht.
- Nehmen Sie ein Erkältungsbad mit Eukalyptus. Das beruhigt die Bronchien und wirkt lindernd gegen Gliederschmerzen. Danach sollten Sie sich schonen, am besten mit viel Bettruhe und einer Wärmflasche.
- Lutschen Sie Kräuterhustenbonbons. Sie verhindern, dass die Schleimhäute austrocknen.
- Trinken Sie bei Reizhusten sehr viel Wasser und/oder Kräutertees, mit Thymian, Salbei oder Pfefferminze.
- Versuchen Sie nicht zu rauchen. Das erschwert die Selbstheilung und reizt die Schleimhäute.
- Lassen Sie zwischendurch immer frische Luft ins Zimmer. Das stärkt das Immunsystem und gibt Ihnen Sauerstoff.
- Der Schleim sollte auf jeden Fall raus. Er ist bestens geeignet für Keime, die dann wiederum eine Lungenentzündung auslösen können.
- Kurieren Sie sich bei Reizhusten richtig gut aus. Was nützt es Ihnen, wenn Sie krank zur Arbeit gehen?
Leser-Tipps
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Sarah | 11.03.2011, 09:33
Ich hatte seit Dezember letztes Jahr 3 mal die Grippe nacheinander. 2x blieb ich jeweils 1 Woche Zuhause. Als ich dann wieder zu Arbeiten begonnen habe, hatte ich jeweils abends immer wieder Fieber (ca 37°). Am 13.2. hat's mich dann ganz böse erwischt und ich musste mit fast 40° Fieber 2 Wochen (!!) Zuhause bleiben. 1 Woche lang musste ich dann noch Antibiotika schlucken! Währen der ganzen Zeit (seit Ende Dezember 2010) habe ich zu alldem einen fürchterlichen Reizhusten der mich seither plagt. (Habe in der Zwischenzeit bereits 3 verschiedenen Flaschen Hustensaft geleert - hat nichts gebraucht!) Als mir der Arzt die Antibiotika verschrieben hatte, um die Grippeviren abzutöten, meinte er, dass dann der Husten auch verschwindet. Nachdem aber 1 Woche nach Absetzen des Antibiotikas sich beim Husten noch immer nichts verbessert hatte, ging ich nochmals hin. Diagnose vom Arzt: starker reizhusten. Jetzt habe ich einen Cortisoninhalator erhalten, welchen ich 2x täglich anwenden muss. Das ist jetzt auch bereits wieder eine Woche het und gebessert hat sich nicht. Ich bin langsam ratlos ...
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