- 09.12.2011 Diana Schmidtbauer
Was Mücken wollen
Mücken wollen nur eins, ihre Brut sichern. Das Blut der Menschen ist wichtig für das Überleben des Mückennachwuchses.
- Fragen Sie sich auch, warum Sie einmal von Mückenstichen verschont bleiben und ein anderes Mal Objekt der Begierde sind?
- Mücken suchen ihre potenziellen Opfer nach der Zusammensetzung ihrer persönlichen Duftmarke aus. Kohlendioxid in der Atemluft oder Milch und Fettsäuren im Schweiß eines Menschen sind individuelle Marken, die Mücken entweder anziehend oder unattraktiv finden.
Wie Sie den Mückenstichen den Kampf ansagen
- Ein beliebter Ort zum Brüten der Mückenlarven sind stehende Wasserflächen wie zum Beispiel in Regentonnen und Teichanlagen. Decken Sie dementsprechend Regentonnen ab. Am besten eignet sich dafür ein Netz unter dem Deckel.
- Bedecken Sie bei Aufenthalten im Freien Arme und Beine mit leichter Kleidung. Besonders am Abend.
- Mücken übertragen beim Einstechen des Stechrüssels in die Haut Blutgerinnungshemmer und Giftstoffe. Die Einstichstelle reagiert sofort mit einer Schwellung und fängt höllisch an zu jucken.
- Egal wie groß ihr Leidensdruck ist, versuchen Sie, die Stelle möglichst nicht aufzukratzen. Die Giftstoffe werden beim Aufkratzen auf der ganzen Haut verteilt. Außerdem sind aufgekratzte Hautstellen beliebt bei Bakterien, die eindringen können.
- Tragen Sie anti-allergische Salben auf oder kühlen Sie die Einstichstelle. Abhilfe gegen den Juckreiz schaffen auch desinfizierende Mittel, zum Beispiel ein Tropfen Händedesinfektionsmittel. Im ersten Moment wird es zwar brennen, aber der Juckreiz lässt rasch nach.
- Mit Mückenstichen hat sich seit Jahren der Handel beschäftigt und bietet dem Verbraucher eine Reihe von elektrischen und chemischen Mückenschutzmitteln an. Die Wirksamkeit ist eher umstritten.
- Chemische Mückenschutzmittel sollten Sie möglichst nicht bei Kindern oder bei einer Schwangerschaft anwenden.
- Versuchen Sie, den Mücken mit natürlichen Mitteln den Kampf anzusagen. Ätherische Öle wie Lavendel, Minze, Zimt oder Zitrone in einer Schale als Duftöl sind ebenso wirksam wie in stark verdünnter Form auf der Haut verteilt. Sie können auch Räucherstäbchen anzünden. Sandelholz ist dabei sehr unbeliebt bei Mücken.
Mücken sind von Haus aus keine bösen Insekten. Sie sichern ihren Nachwuchs, was nur verständlich ist. Leider auf eine sehr unliebsame und juckende Art und Weise.