- 09.09.2010 Anne Leibl
So erziehen Sie Ihren Hund zur Stubenreinheit
Das wohl wichtigste, was ein Hund können muss, ist die Stubenreinheit. Ein richtig erzogener Hund weiß, dass er nicht in die Wohnung machen darf und kündigt daher an, wenn er in den Garten muss, indem er sich z.B. vor die Terrassentür setzt.
- Bevor Sie Ihren Hund kaufen, legen Sie alle Wohnräume, die der Hund betreten darf mit Zeitungspapier aus. So lernt der Hund Ihre Wohnung erst gar nicht anders kennen und er wird sein erstes Geschäft automatisch irgendwo auf dem Zeitungspapier verrichten.
- Nach und nach nehmen Sie am Rand der Räume etwas Zeitung weg, so dass die Fläche, auf der Ihr Hund sein Geschäft verrichten kann immer kleiner wird. Da er an die Zeitung gewöhnt ist, wird er nur auf auf diesen Flächen sein Geschäft machen.
- Nach wenigen Tagen lassen Sie nur noch ein einzelnes Stück Zeitungspapier übrig. Loben Sie Ihren Hund durch streicheln und reden, wenn er auf das letzte Stück Papier macht.
- Als letzten Schritt verfrachten Sie die Zeitung in den Garten und zeigen Sie es Ihrem Hund. Hunde sind sehr klug und können verstehen, dass dies nun ihr neuer Platz ist um das Geschäft zu verrichten.
- Bei jedem Schritt, den Ihr Hund gut gemacht hat, müssen Sie ihn unbedingt loben. Auf der anderen Seite ist es wichtig, dass Sie den Hund schimpfen (nur verbal, nicht schlagen!), wenn er etwas falsch gemacht hat. Nur durch Lob und Tadel kann Ihr Hund lernen welche Verhaltensweisen richtig sind und welche nicht.
Ein gut erzogener Hund muss gehorchen können
Ein Hund muss gehorchen, damit Sie als Hundehalter nicht irgendwann verrückt werden, aber auch, damit Sie Ihren Hund vor Gefahren schützen können. Ein Hund, der vor einer Straße nicht anhält oder beim Gassigehen davon läuft, bringt sich in große Gefahr.
- Das A und O bei der Erziehung ist Ihre eigene Konsequenz. Es hilft nichts, Sie müssen am Anfang streng zu Ihrem Hund sein. Auch wenn er noch so niedlich guckt. Was er als junger Hund nicht lernt, werden Sie ihm später nur noch sehr schwer oder gar nicht mehr beibringen können. Seien Sie daher konsequent und lassen Sie keine Ausnahmen zu.
- Rufen Sie Ihren Hund oder pfeifen Sie. Am Anfang weiß Ihr Hund mit diesen Kommandos nichts anzufangen, da er sie noch nicht kennt. Da er aber von Natur aus Ihre Aufmerksamkeit möchte, wird er irgendwann von alleine angelaufen kommen, wenn Sie ihn rufen.
- An diesem Punkt müssen Sie ihn richtig ausgiebig loben! Ihr Hund muss merken, dass er etwas gut gemacht hat und dafür gelobt worden ist. Wenn Sie diese Situation immer und immer wieder wiederholen, lernt Ihr Hund, dass er jedes Mal gelobt wird, wenn er gehorcht.
- Genau wie bei kleinen Kindern verstärken Sie damit in der Erziehung das positive Verhalten. Wenn der Hund ein Mal nicht gehorcht, schimpfen Sie ihn. Damit bestrafen Sie ihn und zeigen ihm das falsche Verhalten.