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Was macht müde? - So schlafen Sie gut

Was macht einen endlich müde? Das fragt sich so mancher, wenn er erschöpft, aber leider hellwach im Bett liegt. Schlaflosigkeit ist sehr belastend und kann auf Dauer auch der Gesundheit schaden. Hier finden Sie einige Tipps, um besser zu schlafen.

Machen Sie es sich gemütlich.
Machen Sie es sich gemütlich.

Das macht müde - Tipps für Tag und Abend

  • Treiben Sie regelmäßig Sport. Wählen Sie eine Sportart, die Ihnen Spaß macht, damit Ihnen nicht bald die Motivation fehlt. Gut ist es, wenn Sie dabei richtig ins Schwitzen kommen. Das macht den Körper müde und beruhigt auch den Geist.
  • Seien Sie viel an der frischen Luft. Ziehen Sie, wenn es möglich ist, das Fahrrad dem Auto oder dem Bus zur Fortbewegung vor. Machen Sie regelmäßig längere Spaziergänge und das nicht nur bei gutem Wetter.
  • Rituale können Ihnen helfen, besser einzuschlafen. Sie können sich z. B. jeden Abend eine Tasse eines beruhigenden Tees zubereiten. Passende Mischungen gibt es in Teeläden, Drogerien und Apotheken. Räumen Sie vielleicht auch Ihr Zimmer oder die Wohnung auf. Dadurch wird es auch manchmal im Kopf "aufgeräumter" und ruhiger.
  • Dämmen Sie das Licht oder nutzen Sie Kerzen zur Beleuchtung. Zu helles Licht lässt nur schwer Müdigkeit aufkommen.
  • Hören Sie ruhige Musik oder ein Hörspiel. Auch im Bett ein Buch zu lesen, kann zu Ihrem Abendritual gehören. Manchen Menschen fallen schon nach einer halben Seite fast die Augen zu.

Schlaflosigkeit - das sollten Sie meiden

  • Meiden Sie, gerade am Nachmittag und Abend, Tätigkeiten, die das Nervensystem überreizen. Sehen Sie nicht zu viel fern, seien Sie nicht zu lange im Internet unterwegs. Erledigen Sie unangenehme, stressige Aufgaben möglichst früh am Tag, um danach den Kopf frei zu haben.
  • Meiden Sie Kaffee und schwarzen Tee ab dem frühen Nachmittag. Auch zu schweres Essen oder aber Hunger vor dem Bettgehen kann den Schlaf fernhalten.
  • Versuchen Sie, die Einnahme von Beruhigungsmitteln weitgehend zu vermeiden. Verändern Sie zunächst Ihren Lebensstil. Schulmedizinische Beruhigungsmittel machen leicht abhängig und sollten immer das letzte Mittel sein. Natürlich können sie über kurze Zeit manchmal sinnvoll und nötig sein, wenn ein guter Arzt sie verschreibt. Baldrian ist übrigens ein pflanzliches Mittel, das in Stressphasen beim Einschlafen helfen kann.

Wenn Sie über längere Zeit Probleme beim Schlafen haben, wenden Sie sich unbedingt an einen kompetenten Arzt oder Therapeuten. Manchmal stecken Krankheiten wie hormonelle Störungen oder leichtere, unerkannte Depressionen dahinter, die unter Umständen gut behandelbar sind.

Eine Übung, die müde macht

Wer sich auf den Körper oder die Atmung konzentriert, wird leichter müde, zumindest, wenn er schon erschöpft ist. Diese Übung wirkt sehr entspannend und kann helfen, in den Schlaf hinüberzugleiten.

  1. Dämmen Sie das Licht oder schalten Sie es aus. Legen Sie sich bequem auf den Rücken - z. B. in Ihr Bett. Wenn Ihnen der Rücken wehtut, kann evtl. eine Rolle oder ein Kissen unter den Knien entlasten.
  2. Atmen Sie einige Male richtig tief durch. Atmen Sie so, dass Sie eine Bewegung im Bauch und sogar bis ins Becken spüren. Lassen Sie die Ausatmung ganz lange fließen und ergründen Sie, ob eine kleine Pause am Ende der Ausatmung entsteht.
  3. Lassen Sie die Atmung jetzt wieder ganz natürlich fließen. Bringen Sie die Aufmerksamkeit in Ihren linken Fuß und spüren Sie nacheinander alle Teile des Fußes: die Zehen, den Fußrücken, die Fußsohle, die Ferse. Spüren Sie ganz genau und ohne etwas zu tun oder das zu beurteilen, was Sie an den verschiedenen Stellen des Körpers vorfinden.
  4. Gehen Sie mit der gleichen Genauigkeit und im Detail nun das linke Bein hinauf.
  5. Danach ist das rechte Bein an der Reihe.
  6. Erspüren Sie nun die Empfindungen im Becken, im Gesäß, im Rücken, im Bauch und im Brustkorb. Spüren Sie auch die Bewegung der Atmung in diesen Bereichen.
  7. Spüren Sie nun beide Schultern und gehen Sie dann Schritt für Schritt die Arme hinab bis zu den Fingerspitzen. Fühlen Sie dann Hals, Nacken, Gesicht und Kopfhaut.
  8. Zuletzt spüren Sie den ganzen Körper als Einheit und die Bewegungen der Atmung in ihm. 

Diese Übung können Sie so oft praktizieren, wie sie Ihnen guttut. Manchmal kommen Sie vielleicht gar nicht erst beim zweiten Bein an - umso besser. 

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