Was macht man gegen Wespenstiche?

Wespenstiche sind ausgesprochen schmerzhaft. Wespenstiche sind ausgesprochen schmerzhaft.
Im Gegensatz zu den eher friedlichen Bienen können Wespen recht aggressiv werden und ohne erkennbaren Grund zustechen. Die Folge eines Wespenstichs sind nicht nur intensive Schmerzen, es kann auch zu ausgedehnten Lokalreaktionen an der Einstichstelle kommen. Hier erfahren Sie, was man gegen Wespenstiche macht.

Erstmaßnahmen gegen Wespenstiche

  • Vermeiden Sie nach einem Wespenstich unnötige Hektik und schlagen nicht um sich, das würde Wespen in der näheren Umgebung aufmerksam und aggressiv machen.
  • Kontrollieren Sie, ob die Wespe beim Zustechen eventuell den Stachel in Ihrer Haut zurückgelassen hat. Bei Wespen ist das eher die Ausnahme, im Gegensatz zu den Bienen nehmen sie ihren Stachel wieder mit.
  • Sollte der Stachel noch in Ihrer Haut stecken, dann entfernen Sie ihn möglichst schnell, indem Sie ihn mit den Fingern einfach wegschnippen. Fassen Sie den Stachel nicht am hinteren Ende an, hier könnte sich ein Giftsäckchen befinden, dessen Inhalt Sie beim Zufassen mit zwei Fingern in den Stichkanal auspressen würden.
  • Das Insektengift in der Haut verursacht nicht nur intensive Schmerzen, meist folgen Lokalreaktionen in Form von Schwellungen und Rötungen. Beginnen Sie daher möglichst schnell mit dem Kühlen der betroffenen Hautpartie.
  • Gegen Wespenstiche hilft am besten das Kühlen mit Eiswasser, das Sie sich herstellen können, indem Sie einfach ein paar Eiswürfel in Leitungswasser geben, ein Tuch oder einen Schwamm damit tränken und auf die Stichstelle legen. Falls keine Eiswürfel zur Hand sind, kühlen sie am besten mit kaltem Leitungswasser.
  • Die Kühlaktion sollten Sie 15-20 Minuten lang durchführen, dann machen Sie eine kurze Pause und wiederholen das Kühlen.
  • Um Schwellung und Rötung zu bekämpfen, ist es wichtig, dass Sie mit dem Kühlen möglichst rasch beginnen. Gegen Schmerzen macht es auch noch 2-3 Stunden später Sinn.
  • Seien Sie vorsichtig, wenn Sie die Stichstelle mit Eiswürfel pur oder Cool-Packs kühlen wollen, das macht nur Hautschäden. Durch die intensive Kälte kann es zu einer Gegenreaktion der unterkühlten Haut kommen, was eine Intensivierung von Schwellung, Rötung und auch Schmerzen zufolge hat.

Was man sonst noch bei heftigen Lokalreaktionen macht

  • Versuchen Sie auch, die Schwellung nach einem Wespenstich mit einer Zwiebel zu bekämpfen, der Saft hat eine entzündungshemmende und auch antibakterielle Wirkung. Halbieren Sie die Zwiebel und legen die Schnittfläche auf die Stichstelle. Den gleichen Effekt hat auch frisch geriebener Meerrettich.
  • Abschwellend wirkt auch mit Wasser verdünnter Essig. Tränken Sie ein Tuch mit Essigwasser und legen es auf. Erneuert wird die Auflage erst dann, wenn die Flüssigkeit eingetrocknet ist.
  • Ein altbewährtes Hausmittel ist auch essigsaure Tonerde, die es in Creme-Form gibt und die Sie mehrfach täglich auf die Stichstelle auftragen können. Die Tonerde darf jedoch nicht auf offene Wunden gelangen, sollten sich Hautblasen gebildet haben, verzichten Sie besser darauf.
  • Gegen Wespenstiche hilft auch normaler Haushaltszucker. Dazu feuchten Sie ein Stück Würfelzucker oder einen Teelöffel Zucker mit Ihrem Speichel an und verreiben die Zuckermasse auf der Hautpartie und lassen sie antrocknen.
  • Hilfreich gegen Schmerzen nach Wespenstichen ist natürlich auch ein leichtes Schmerzmittel, am besten nehmen Sie eins, dass gleichzeitig auch eine entzündungshemmende Wirkung hat wie zum Beispiel Ibuprofen.

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