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Was macht ein Chiropraktiker?

Im Gesundheitsbereich gibt es viele Berufe. Wer als Patient beispielsweise bei Rückenschmerzen Hilfe sucht, der kann zu einem Chiropraktiker gehen. Was dieser genau macht, ist einfach erklärt.

Ein Chiropraktiker hilft bei vielen Erkrankungen.
Ein Chiropraktiker hilft bei vielen Erkrankungen.

Das macht ein Chiropraktiker

  • Wer öfter unter Rückenschmerzen leidet, der kennt wahrscheinlich schon einige medizinische Fachbereiche wie Orthopädie oder Physiotherapie. Auch bei der Chiropraktik geht es darum, mechanische Störungen des Haltungs- und Bewegungsapparates, vorwiegend der Wirbelsäule, zu beseitigen.
  • Chiropraktiker arbeiten mit manuellen Techniken wie Traktion oder Mobilisation und beseitigen so Störungen an Gelenken, es werden jedoch auch Weichteile behandelt, etwa Muskeln und Sehnen. Diese sind oftmals die eigentliche Ursache für Beschwerden, eine ganzheitliche Untersuchung gehört also zur Behandlung eines Chiropraktikers.
  • Zur Behandlung gehört eine genaue Untersuchung des Patienten, um herauszufinden, was genau die Beschwerden verursacht. Der Therapeut macht sich in diesem Fall an die Behandlung der verursachenden Strukturen und versucht, Funktionsstörungen zu beheben. Der Patient erhält oftmals Eigenübungen, welche die Genesung unterstützen.
  • Die Behandlung gehört nicht zu den Kassenleistungen und muss zumindest von gesetzlich Versicherten selbst getragen werden.

Was zur Ausbildung gehört

  • Um in Deutschland als Chiropraktiker arbeiten zu können, ist die Voraussetzung eine Ausbildung zum Heilpraktiker oder ein abgeschlossenes Medizinstudium. In anderen Ländern gelten andere Voraussetzungen, daher sollte hier bei einem Besuch beim Chiropraktiker genau auf die Ausbildung geschaut werden. Auch in Deutschland macht es Sinn, sich vor der Behandlung anzusehen, wo der Chiropraktiker seine Ausbildung absolviert hat.
  • Die Ausbildung zum Chiropraktiker findet berufsbegleitend statt und dauert 3 Jahre. Fächer wie Anatomie, Diagnostik und natürlich praktische Erfahrungen und das Erlernen von Techniken sind Bestandteil der Seminarblöcke. Was genau auf dem Lehrplan steht, unterscheidet sich von Ausbildungsinstitut zu Ausbildungsinstitut.
  • Eine Prüfung steht am Ende der Ausbildung und befähigt den Absolventen, die Berufsbezeichnung Chiropraktiker zu tragen.
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