- 04.01.2012 Linda Benninghoff
- Entspannungstee
- ätherische Öle
Maßnahmen gegen Schlafstörungen
Wenn Sie sich abends oder nachts im Bett hin und her wälzen und nicht Ihren wohlverdienten Schlaf finden, ist es Zeit, etwas gegen die Schlafstörungen zu unternehmen. Wichtig ist es, dass Sie in den Abendstunden zur Ruhe kommen, um so entspannt ins Bett zu gehen.
- Vielleicht hilft es Ihnen, wenn Sie abends einen Spaziergang machen. Eine Runde in der Siedlung kann Ihnen helfen, die Gedanken zu sortieren, abzuschalten sowie durch die zusätzliche Bewegung etwas müde zu werden. Wenn Sie einen solchen abendlichen Spaziergang in Ihren Alltag integrieren, werden Sie außerdem schnell die Stille zu schätzen lernen, die abends in den Straßen herrscht.
- Tagsüber oder in den frühen Abendstunden hilft es außerdem, wenn Sie Sport treiben, um ausgelastet zu sein.
- Wenn Sie mögen, nehmen Sie abends ein warmes Bad zu sich. Achten Sie aber darauf, dass das Badewasser nicht zu heiß ist, da dies den Kreislauf zu sehr belastet.
- In das Badewasser oder in eine Aromalampe können Sie einige Tropfen ätherische Öle geben. Bestimmte Öle, wie Lavendel oder Rose, haben eine beruhigende Wirkung und helfen im Allgemeinen gegen Schlafstörungen.
- Unmittelbar vor dem Schlafen sollten Sie nicht fernsehen. Um gegen Schlafstörungen vorzugehen, hilft es Ihnen, wenn Sie stattdessen ein Buch lesen. Fernsehen regt die Sinne zu sehr an, sodass es Sie eher aufregt als beruhigt. Circa eine Stunde vor der geplanten Schlafenszeit schalten Sie besser den Fernseher aus, schnappen sich ein Buch und trinken einen Tee dazu.
- Tees, die eine beruhigende Wirkung besitzen, enthalten häufig Baldrian, Lavendel oder Hopfen. Sie können sich je nach Geschmack und Vorliebe in der Apotheke Ihren eigenen Entspannungstee mischen lassen oder eine fertige Mischung kaufen.
Was machen bei nächtlichem Erwachen
Wenn Sie zwar einschlafen können, in der Nacht aber häufig aufwachen, spricht man von Durchschlafstörungen. Auch gegen diese Art der Schlafstörungen können Sie etwas unternehmen.
- Bei Durchschlafstörungen stehen viele Betroffene unter Stress. Da sie von Sorgen getrieben, häufig aufwachen und grübeln, ist es wichtig, sich klar zu machen, welcher Grund hinter Durchschlafstörungen stecken kann. Sie sollten sich daher fragen, was Sie so sehr beschäftigt, dass Sie selbst nachts nicht davon ablassen können. Seien Sie bei der Beantwortung der Frage ehrlich mit sich selbst, auch wenn es schwerfällt. Versuchen Sie dann, die Ursache zu beseitigen.
- Wenn es nicht möglich ist, die Ursache für Ihre Durchschlafstörungen zu beseitigen, kann es Ihnen helfen, zu lernen, besser mit der Situation umzugehen. Ratsam kann es daher sein, wenn Sie eine Entspannungsmethode erlernen. Yoga, autogenes Training oder progressive Muskelentspannung verhelfen kurzfristig zu Entspannung, langfristig gehen Sie in bestimmten Situationen besser mit Stress um.
- Bestimmte Heilpflanzen haben entspannende Wirkungen: Baldrian, Hopfen, Passionsblume oder Johanniskraut helfen im Allgemeinen bei innerer Unruhe und somit gegen Schlafstörungen. Präparate, die diese Heilpflanzen enthalten, sind als Tees oder Dragees erhältlich.
- Haben Sie Elektrogeräte auf Ihrem Nachttisch stehen? Vielleicht sind diese die Ursache für Ihre Durchschlafstörungen. Einige Menschen reagieren sehr empfindlich auf Elektrogeräte und deren Strahlung. Einen Versuch ist es daher wert, diese aus dem Schlafzimmer zu entfernen und zu sehen, wie sich die Schlafstörungen entwickeln.