Was kann man gegen Muskelkater tun?

Muskelkater ist eine mögliche Folge ausgiebigen Trainings. Wissen Sie, was Sie dagegen tun können? Muskelkater ist eine mögliche Folge ausgiebigen Trainings. Wissen Sie, was Sie dagegen tun können?
Muskelkater ist die wohl jedem bekannte, schmerzhafte Folge überanstrengter Muskeln. Was kann man aber gegen ihn tun? Früher ging man von einem erhöhten Laktatspiegel als Ursache aus. Heute aber weiß man, dass Risse und kleine Verletzungen im Muskelgewebe Urheber der Schmerzen sind. Um diese zu vermeiden bzw. den Muskelkater abzuschwächen, können Sie einige Hilfsmittel anwenden.
Leon Schwarz
01.02.2011 Leon Schwarz
Was Sie benötigen
Dafür brauchen Sie beide Hände

Was Sie gegen den Muskelkater tun können

  • Wenn Sie einem unangenehmen Muskelkater vorbeugen wollen, so lohnt es sich, die Muskelpartien vorher zu dehnen und sich aufzuwärmen. Nachträgliches Dehnen jedoch kann nach einer Überanstrengung der Muskeln bereits vorhandene Geweberisse vergrößern. Sehen Sie also in diesem Falle davon ab.
  • Sie können nach dem Training auch warm oder besser noch heiß duschen, um die Muskeln zu entspannen. Alternativ bietet sich zu diesem Zweck auch ein Saunabesuch an.
  • Des Weiteren sollten Sie es vermeiden - insbesondere, wenn Sie noch Anfänger in Ihrem auserkorenen Sport sind - mit Ihrem Training zu übertreiben. Setzen Sie sich vorerst realistische Ziele und steigern Sie sich dann. Dies soll aber nicht bedeuten, dass Sie sich nicht durchaus fordern dürfen. Sie sollten nur Ihre persönlichen Grenzen ausloten.
  • Ist der unangenehme Muskelkater akut, so sollten Sie Ihre betroffenen Muskeln nach Möglichkeit nicht erneut starken Belastungen aussetzen. Haben Sie die Muskelschmerzen einem ausgiebigen Krafttraining zu verdanken, so können Sie dennoch ein leichtes Ausdauertraining betreiben. Dadurch wird der Stoffwechsel in den Muskeln angeregt, was eine schnellere Heilung ermöglicht.
  • Ein warmes Bad kann ebenfalls wahre Wunder wirken. Wärme allgemein ist dem Heilungsprozess zuträglich, sodass auch ein Einreiben mit wärmenden Salben (beispielsweise Pferdebalsam) helfen kann. Informieren Sie sich aber über die jeweilige Salbe bzw. Creme, bevor Sie sie anwenden und lesen Sie u.a. die Packungsbeilage.
  • Lassen Sie betreffende Muskelpartien unter keinen Umständen massieren. Durch die Massage würden die Muskeln nur weiter gereizt und der Muskelkater würde sich verschlimmern.
  • Die Aufnahme von Mineralien, insbesondere von Kalium und Magnesium, kann dem Muskelkater entgegenwirken und den Heilungsprozess beschleunigen. Getränke wie Rheumatee oder eine im Wasser gelöste Brausetablette bieten sich dafür an.
  • Zuletzt noch einmal der Hinweis: Schonen Sie Ihre Muskeln. Falscher Ehrgeiz kann hier zu allerlei Verletzungen führen. Insbesondere für Sportler, die verstärkt Muskelgewebe aufbauen wollen, wäre ein wiederholtes Überanspruchen dieser nicht anzuraten. Wird den entsprechenden Muskeln nicht die nötige Pause gegönnt, so können sie sich letztendlich selbst aufzehren, was dem Trainingsziel natürlich deutlich entgegensteht.
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