- 15.06.2011 Iris Gödecker
Was man gegen Mobbing tun kann
Mobbing geschieht zumeist am Arbeitsplatz oder in der Schule und belastet das Mobbingopfer sehr. So entstehen Ängste, Schlafstörungen, Essstörungen, Veränderungen im Sozialverhalten bis hin zur Depression.
- Wenn Sie Opfer von Mobbing geworden sind, fragen Sie sich sicher, was man gegen Mobbing tun kann und wie Sie erreichen können, dass dieser für Sie belastende Zustand aufhört.
- Es gibt etwas, was man gegen Mobbing tun kann. Und es ist wichtig, dass man etwas gegen Mobbing unternimmt. Es ist nicht leicht, aber es lohnt sich, etwas gegen Mobbing zu unternehmen.
- Da die Täter von Mobbing meist nicht aus dem privaten Umfeld kommen, ist es nicht so einfach, sich zu wehren. Man kann ja nicht so einfach den Kontakt abbrechen. Und doch gibt es etwas, was man gegen Mobbing tun kann.
- Gehen Sie in die Offensive. Suchen Sie sich Verbündete und erzählen Sie einer Person Ihres Vertrauens von Ihrem Problem. Was man tun kann, um Mobbing den Schrecken zu nehmen, ist, darüber zu sprechen. Solange das Thema Mobbing unausgesprochen bleibt, wird sich nichts ändern.
- Sprechen Sie den Täter offen an. Sagen Sie ihm, dass Sie sein Verhalten nicht länger hinnehmen werden. Lassen Sie sich von einer einschüchternden oder beleidigenden Reaktion nicht einschüchtern.
- Eine andere Möglichkeit, was man gegen Mobbing tun kann, ist ein Gespräch mit einer Vertrauensperson am Arbeitsplatz oder in der Schule. Der Betriebsrat oder der Vertrauenslehrer kann Ihnen helfen, dem Mobbing ein Ende zu machen. Gut ist es, wenn Sie einen Kollegen oder Mitschüler finden, der das Verhalten des Täters Ihnen gegenüber bestätigt.
- Was man noch gegen Mobbing tun kann, ist das Führen eines Mobbingtagebuchs. Schreiben Sie genau auf, in welchen Situationen Sie sich vom Täter gemobbt fühlen und wie es Ihnen dabei geht. Aus der Erinnerung heraus ist es oft schwierig, diese Situationen zu beschreiben.
- Wenn Sie in Ihrem Umfeld keine Hilfe finden können oder es Ihnen schwerfällt, mit Kollegen oder Mitschülern über Ihre Situation zu sprechen, suchen Sie sich professionelle Hilfe: In fast jeder Stadt gibt es Hilfsangebote für Mobbingopfer. Sie finden die Adressen im Internet oder im Telefonbuch.