- 11.05.2010 Annika Molitor
- Suchen Sie zuerst das Gespräch mit ihrem Kind. Erkundigen Sie sich in einem lockeren Gespräch nach seinem allgemeinen Wohlbefinden. Ermutigen Sie es, von Erlebnissen zu berichten.
- Klagt ihr Kind über Krankheitssymptome, suchen Sie einen Kinderarzt auf und lassen Sie sich die Symptome bestätigen.
- Werden Sie konkreter: Fragen Sie nach, ob ihr Kind Schwierigkeiten mit Kindern in der Schule, oder im Freizeitumfeld hat oder ob es sich unwohl fühlt.
- Suchen Sie mit ihrem Kind nach Lösungsmöglichkeiten. Vielleicht kann es sich mit anderen Kindern anfreunden oder den Mobbingsituationen entweichen. Sprechen Sie danach mit ihrem Kind, ob Erfolge zu verzeichnen sind.
- Informieren Sie die Lehrkräfte darüber, dass Ihr Kind möglicherweise gemobbt wird. Sprechen Sie mit den Lehrer/innen. Bereiten Sie Gespräche vor und notieren Sie sich genau, was Ihr Kind berichtet hat.
- Beziehen Sie verantwortliche Personen mit ein. Entwickeln sie gemeinsam konkrete Handlungsschritte und Strategien, um das Mobben ihres Kindes zu verhindern.
- Legen sie einen Zeitrahmen fest, in welchem das Verhalten genau beobachtet wird. Hat sich das Wohlbefinden Ihres Kindes nicht verbessert, müssen weiterführende Schritte eingeleitet werden.
- Sprechen Sie dann auch mit der Schulleitung. Bei Mobbing ist ein möglicher Schulwechsel in extremen Fällen nicht untypisch.
- Suchen Sie Kontakt zu SchulpädagogInnen oder SozialarbeiterInnen.
- Sprechen Sie im Notfall auch vorsichtig mit SchulkameradInnen oder Eltern befreundeter Kinder.
- Wenden Sie sich in keinem Fall direkt an die Mobbing-Täter oder deren Eltern.