Was kann ich tun, wenn mein Kind gemobbt wird?

Ihr Kind wird gemobbt? Stehen Sie ihm bei! Ihr Kind wird gemobbt? Stehen Sie ihm bei!
Wenn Sie mitbekommen, dass ihr Kind in der Schule oder Freizeit von anderen Kindern gemobbt wird, müssen Sie etwas tun, um ihr Kind zu schützen. Sie sollten dann aufmerksam werden, wenn ihr Kind nicht mehr zur Schule gehen oder sich nicht mehr mit Freunden treffen möchte und sich allgemein zurückzieht. Wenn es vermehrt und unbegründet über Bauch- oder Kopfschmerzen klagt, Alpträume hat oder sogar mit Verletzungen nach Hause kommt, wird es ernst. Dies könnten Anzeichen dafür sein, dass ihr Kind gemobbt wird.
Annika Molitor
11.05.2010 Annika Molitor
Themen der Anleitung Angst Erziehung Kinder Mobbing Schule

-          Suchen Sie zuerst das Gespräch mit ihrem Kind. Erkundigen Sie sich in einem lockeren Gespräch nach seinem allgemeinen Wohlbefinden. Ermutigen Sie es, von Erlebnissen zu berichten.

-          Klagt ihr Kind über Krankheitssymptome, suchen Sie einen Kinderarzt auf und lassen Sie sich die Symptome bestätigen.

-          Werden Sie konkreter: Fragen Sie nach, ob ihr Kind Schwierigkeiten mit Kindern in der Schule,  oder im Freizeitumfeld hat oder ob es sich unwohl fühlt.

-          Suchen Sie mit ihrem Kind nach Lösungsmöglichkeiten. Vielleicht kann es sich mit anderen Kindern anfreunden oder den Mobbingsituationen entweichen. Sprechen Sie danach mit ihrem Kind, ob Erfolge zu verzeichnen sind.

-          Informieren Sie die Lehrkräfte darüber, dass Ihr Kind möglicherweise gemobbt wird. Sprechen Sie mit den Lehrer/innen. Bereiten Sie Gespräche vor und notieren Sie sich genau, was Ihr Kind berichtet hat.

-          Beziehen Sie verantwortliche Personen mit ein. Entwickeln sie gemeinsam  konkrete Handlungsschritte und Strategien, um das Mobben ihres Kindes zu verhindern.

-          Legen sie einen Zeitrahmen fest, in welchem das Verhalten genau beobachtet wird. Hat sich das Wohlbefinden Ihres Kindes nicht verbessert, müssen weiterführende Schritte eingeleitet werden.

-          Sprechen Sie dann auch mit der Schulleitung. Bei Mobbing ist ein möglicher Schulwechsel  in extremen Fällen nicht untypisch.

-          Suchen Sie Kontakt zu SchulpädagogInnen oder SozialarbeiterInnen.

-          Sprechen Sie im Notfall auch vorsichtig mit SchulkameradInnen oder Eltern befreundeter Kinder.

-          Wenden Sie sich in keinem Fall direkt an die Mobbing-Täter oder deren Eltern.

Diese Anleitung
Leser-Tipps Ihren Tipp zur Anleitung schreiben

1400 Zeichen verbleibend.