Was kann ich gegen Mückenstiche tun?

Mückenstiche können einem den Sommerabend verderben. Mückenstiche können einem den Sommerabend verderben.
Sie sind wohl die lästigsten Insekten, die man in unseren Breitengrade kennt, gehören aber dennoch zum Sommer dazu: Mücken. Die meisten von uns verzweifeln, wenn sie des Nachts das hohe Summen von Mücken in ihren Schlafzimmern zu hören bekommen. Zudem reagieren immer mehr Menschen allergisch auf Mückenstiche. Daher wird es nicht nur immer wichtiger, sich präventiv vor Mückenstichen zu schützen, sondern man sollte eventuelle Stiche zudem sofort behandeln.
Lena Lehmann
31.05.2010 Lena Lehmann
Was Sie benötigen
  • Aloe Vera
  • Dschungelmilch
  • Ultraschallstecker
  • Mückenkerzen

Während sich die Männchen von Nektar ernähren, sind es die Mückenweibchen, die uns stechen und aussaugen. Dies tun sie aus reiner Mutterliebe, denn sie brauchen Blut, um die Entwicklung ihrer Eier voranzutreiben. Besonders heftig gehen sie zwischen der Abenddämmerung und den frühen Morgenstunden, an feuchtwarmen Tagen oder an Gewässern ans Werk. Mücken werden zudem von Licht angezogen. Daher sollten Sie darauf achten, bei geöffneten Fenster keine Festtagsbeleuchtung in Ihrer Wohnung anzumachen, sonst werden Sie in der Nacht mit Sicherheit eine böse Überraschung erleben.

  1. Gehen Sie präventiv vor. Besonders bei kleinen Kindern empfiehlt es sich, einen Ultraschallstecker im Zimmer anzubringen, der die Plagegeister abwehrt. Sollten Sie draußen sitzen, besorgen Sie sich so genannte Mückenkerzen. Diese verbreiten einen Geruch, der die Mücken abschreckt.
  2. Außerdem hält der Handel eine Menge Lotionen bereit, mit denen Sie sich einreiben können und die ebenfalls Mücken fernhalten. Dazu empfiehlt sich besonders die so genannte Dschungelmilch, eine Lotion aus verschiedenen pflanzlichen Komponenten. Insbesondere, wenn Sie sich an Gewässern aufhalten, an denen sich gerade in den Abendstunden bevorzugt Mücken aufhalten, sollten Sie sich mit solchen Lotionen einreiben und schützen. Lassen Sie sich von Ihrem Apotheker beraten, welches Mittel besonders wirkungsvoll ist, um Mückenstiche zu vermeiden.  
  3. Sollte es doch dazu kommen, dass Sie gestochen werden, sollten Sie den Stich sofort behandeln. Eine pflanzliche Variante ist die Behandlung mit Aloe Vera. Die Pflanzen können Sie in einem gut sortierten Gartencenter kaufen. Schneiden sie dünne Scheiben der Pflanze ab und verreiben Sie die Schnittfläche auf dem Stich. Die Aloe Vera wirkt entzündungshemmend und kühlend und verringert den Juckreiz.
  4. Versuchen Sie, auf gar keinen Fall zu kratzen! Damit tragen Sie dazu bei, dass das Gift, dass die Mücke gegen die Blutgerinnung unter Ihre Haut gespritzt hat, sich ausbreitet und somit den Juckreiz vergrößert. Außerdem kann es, sollten Sie den Stich aufgekratzt haben, erheblich schneller zu Entzündungen kommen.
  5. Sollten Sie bemerken, dass der Mückenstich sich entzündet hat oder eine allergische Reaktion hervorruft, ist große Vorsicht geboten. Immer mehr Menschen reagieren allergisch auf Mückenstiche und es kann schlimmstenfalls sogar zu einer Blutvergiftung kommen. Sollte also die Behandlung mit Aloe Vera nicht fruchten und der Stich rot und heiß oder sogar geschwollen sein, sollte man einen Arzt aufsuchen.
  6. Der Arzt wird Ihnen wahrscheinlich eine Salbe auf Cortisonbasis verschreiben, die Sie nach seinen Angaben regelmäßig auf den Stichen verteilen müssen. In den meisten Fällen ist die Entzündung bzw. die allergische Reaktion dann nach wenigen Tagen abgeklungen. Sollte es wirklich zu einer Blutvergiftung kommen, so kann man auch diese mit der Einnahme von Antibiotika relativ schnell in den Griff bekommen. Fragen Sie hierzu Ihren Arzt.

Lassen Sie sich die Freude am Sommer also nicht durch Mücken verderben. Schließlich haben die warmen Sonnenmonate erheblich mehr Schönes zu bieten!

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