- 16.06.2010 Nadine Ebert
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Beobachten Sie den Haarausfall zunächst. Es ist nämlich nicht ungewöhnlich, nach der Geburt ein paar Haare zu verlieren.
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Die häufigste Ursache für Haarausfall nach der Geburt ist das Hormon Östrogen, das während der Schwangerschaft nicht nur von den Eierstöcken, sondern auch in der Gebärmutter produziert wird und vor allem ihren Aufbau und ihre Durchblutung anregt. Es hat aber auch eine positive Wirkung auf Haut und Haare. Indem es dazu anregt, die oberste Hautschicht zu erneuern und mit Flüssigkeit zu versorgen, verschafft es ihr eine festere Struktur und beeinflusst so gleichzeitig die Haarqualität positiv.
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Die Menge Östrogen, die eine schwangere Frau an einem Tag produziert, entspricht der Menge einer Nichtschwangeren während eines Zeitraumes von 3 Jahren. Diese deutlich erhöhte Östrogenproduktion nimmt nach der Geburt abrupt ab und normalisiert sich wieder auf das Niveau, das vor der Schwangerschaft bestand. Auch die positiven Auswirkungen der erhöhten Östrogenproduktion nehmen nun ab. Das kann im schlimmsten Fall zum Haarausfall nach der Geburt führen, der sich normalerweise nach wenigen Monaten wieder normalisiert.
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Wenn Sie eine angemessene Zeit gewartet haben und ein Andauern des Haarausfalls befürchten, sollten Sie zuerst einen Hautarzt aufsuchen. Nach einer Untersuchung kann er Ihnen Aufschluss darüber geben, ob es sich um pränatalen oder anlagebedingten Haarausfall handelt. Bei Haarausfall nach der Geburt kann das Nachwachsen der Haare durch die Verschreibung eines einfachen Haarwuchsmittels beschleunigt werden.