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Was ist Wasserhärte?

Die Wasserhärte gibt Auskunft darüber, wie hart oder weich ein Wasser ist. Das ist besonders bei dem Wasser spannend, welches bei Ihnen in der Wohnung aus dem Hahn fließt.

Die Wasserhärte hängt von der Herkunft des Wassers ab.
Die Wasserhärte hängt von der Herkunft des Wassers ab.

Wasser ist ein Gemisch von Stoffen

Wasser besteht nicht einfach nur aus Wasser an sich. In ihm sind auch zahlreiche andere Stoffe gelöst, je nach Herkunft des Wassers unterscheiden sich diese und vor allem auch deren Konzentration. Um diesen Fakt mit einem Wert bezeichnen zu können, gibt es den Begriff Wasserhärte.

  • Das Wasser, das in Ihrer Wohnung aus dem Hahn fließt, hat zuvor das Erdreich durchlaufen. Das Grundwasser kommt dabei mit allen möglichen Schichten der Erde in Kontakt. Einige der in ihr enthaltenen Mineralstoffe lösen sich im Wasser und werden mit an die Oberfläche transportiert.
  • Besonders der Gehalt von Kalzium- und Magnesiumsalzen im Wasser entscheidet über dessen Härte. Je höher der Gehalt an einem oder beiden Stoffen, um so härter ist das Wasser, hat also eine hohe Wasserhärte. Anders herum gilt das natürlich auch, die Wasserhärte ist gering, wenn der Gehalt von Kalzium und Magnesium klein ist.

Die Wasserhärte entscheidet

  • Kalzium und Magnesium gelten als Härtebildner für Wasser. Der deutsche Härtegrad (1° dH) entspricht per Definition zehn mg Kalziumoxid oder 7,19 mg Magnesiumoxid in einem Liter Wasser. Welchen Härtegrad Ihr Wasser in der Wohnung hat, kann Ihnen Ihr regionaler Wasserversorger mitteilen, die Einteilung findet in weich, mittel und hart statt.
  • Für den Gebrauch und die Anwendung des Wassers ist es wichtig, seinen Härtegrad zu kennen. Hartes Wasser zum Beispiel können Sie gut trinken, weil es größere Mengen an medizinisch wichtigen Mineralien enthält. Allerdings macht es Kalkränder und -flecken, erhöht die Menge der verbrauchten Spül- und Waschmittel und kann den Geschmack von Speisen beeinträchtigen.
  • Weiches Wasser dagegen eignet sich hervorragend für das Gießen der Zimmerpflanzen, wegen der höheren Waschkraft ist es auch besser zum Wäschewaschen und erfordert weniger Waschmittel. Allerdings kann man damit Seife schlechter entfernen und es bildet sich beim Waschen viel Schaum.

Informieren Sie sich über die Wasserhärte in Ihrer Stadt und stimmen Sie besonders die Menge des Waschmittels darauf ab. Die Hersteller geben dazu auf den Packungen Empfehlungen.

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