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Was ist Plankton? - Informationen zu den Mikroorganismen

Plankton werden die kleinsten Lebewesen im Ozean genannt. Doch so klein sie auch sind, umso größer ist ihre Bedeutung. Doch was ist Plankton überhaupt und wozu ist es gut?

Auch Algen gehören zum Plankton.
Auch Algen gehören zum Plankton.

Wissenswertes über Plankton

  • Der Begriff Plankton hat seinen Ursprung im Altgriechischen und bedeutet so viel wie "das Umherirrende". In der Tat scheinen die kleinen Organismen im Ozean ziellos umherzuirren. Das liegt daran, dass sie im Wasser passiv mit dem Strom mitschwimmen. Das unterscheidet sie vom Nekton, das gegen den Strom schwimmt. Zu Nekton werden Fische und alle Tiere gezählt, die sich gezielt schwimmend fortbewegen.
  • Unter Plankton fallen Bakterien, Einzeller, Algen, verschiedene Larven, Würmer und einige Kleinkrebse. Ihre Größe beträgt von kleiner als 0,02 mm bis größer als 20 mm. 
  • Diese Kleinstlebewesen spielen eine sehr große Rolle in der Nahrungskette. Sie sind Hauptnahrung vieler Meerestiere wie Fische, Muscheln, Haie und vor allem Wale.

Lebensräume der Mikroorganismen

  • Mikroorganismen leben überall, sogar im Grundwasser. Wenn aber von Plankton die Rede ist, werden häufig die in der Freiwasserzone lebenden Organismen gemeint. Damit ist das "Pelagial" gemeint, der uferferne Wasserbereich. Je nach Art leben sie bis in mehreren Kilometern Tiefe.
  • Leben die Kleinstlebewesen im Süßwasser, wird es Limnoplankton genannt. Lebt es im Meerwasser, heißt es Haliplankton. Diese Organismen treten nicht gleichmäßig auf. Ihre Verteilung im Ozean wird teils von Strömungen und Licht sowie von vorhandenen Nährstoffen bestimmt.
  • Diese Organismen können Ihnen außerdem Auskunft über die Wasserqualität geben. Wenn das Wasser blau aussieht, ist das ein Zeichen dafür, dass kaum welches vorhanden ist. Plankton färbt das Wasser eher grünlich. Da es nur in sehr nährstoffreichen Gewässern lebt, kann es ein Zeichen dafür sein, dass es mit Abwassern verschmutzt ist.
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