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Was ist Moral und wie kann man moralisch handeln?

Seit der Antike beschäftigen sich Philosophen mit Moral und Ethik. Die Frage, was sie ist und was eine Handlung moralisch macht, ist dabei nicht immer leicht zu beantworten.

Wenn Sie sich nach der richtigen Moral fragen, kann Ihnen ein einfacher Grundsatz helfen.
Wenn Sie sich nach der richtigen Moral fragen, kann Ihnen ein einfacher Grundsatz helfen.

Moral - eine Einführung

  • Moral bezeichnet das Muster, nach dem ein Mensch in Übereinstimmung mit bestimmten Konventionen und sozial anerkannten Normen handelt.
  • Sie beschreibt, welches Verhalten als richtig angesehen wird. Ein moralisches Urteil ist dabei immer ein Werturteil - also eines, das eine Handlung in Abgleich mit moralischen Kriterien als gut oder schlecht einstuft.
  • Da Moral eine soziale Komponente besitzt, besteht eine gewisse Überschneidung zwischen ihr und dem bürgerlichen Recht - etwa im Verbot, andere Menschen zu töten. Aber die Moral reicht weiter: Es gibt viele Bereiche, die zwar moralisch verwerflich, dabei aber nicht strafbar sind.
  • Die Ausarbeitung der moralischen Richtlinien und ihre Begründung erfolgt im Gebiet der praktischen Philosophie, der Ethik.

Moralisches Handeln nach der goldenen Regel

  • Es gibt verschiedene Ansätze, die die Grundlage moralischer Handlungen beschreiben. Sie lassen sich danach unterteilen, welche Kriterien für moralisches Verhalten gelten.
  • Was bedeutet ethisch - diese Frage ergibt sich aus dem schwammigen Gebrauch des Wortes …

  • Diese Kriterien können das Streben nach Glück, die Annahme objektiver moralischer Grundsätze oder Überlegungen nach den Konsequenzen der Tat umfassen.
  • Um moralisch zu handeln, brauchen Sie sich nicht für einen dieser Ansätze zu entscheiden, denn es gibt eine einfache Regel, die Ihnen helfen kann: Behandeln Sie andere so, wie Sie von ihnen behandelt werden wollen.
  • Diese als „Goldene Regel“ bezeichnete Richtlinie zieht sich seit der Antike durch verschiedene philosophische und religiöse Richtungen und ist in den meisten Fällen zu einem Grundsatz moralischen Handelns geworden.
  • Die Regel lässt sich in der bekannten Formel „Was du nicht willst, dass man dir tu', das füg' auch keinem anderen zu“ zusammenfassen.
  • Das Kriterium für eine moralische Handlung wird durch das Hineinversetzen in die Lage eines Betroffenen bestimmt. Die Regel bietet keine inhaltliche Norm, nach der eine Tat als gut oder schlecht bewertet werden kann, sondern erfordert einen Perspektivenwechsel. Dadurch fördert sie moralische Eigenverantwortung.
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