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Was ist gesund für die Leber?

Die Leber ist ein Höchstleistungsorgan. Sie erfüllt viele Aufgaben wie Entgiftung, Synthese von Bluteiweißen und Glukose oder Speicherung von Vitaminen. Daher ist es ratsam, die Leber pfleglich zu behandeln. Doch was ist eigentlich gesund für das Organ? Wichtig ist auch die Frage, was die Leber schädigen kann.

Die Leber ist eines unserer wichtigsten Organe - sie sollte daher pfleglich behandelt werden.
Die Leber ist eines unserer wichtigsten Organe - sie sollte daher pfleglich behandelt werden.

Gesunde Lebensweise für die Leber

Sie können Ihre Leber mit verschiedenen Maßnahmen unterstützen.

  • Während es einige Lebensmittel gibt, die der Leber gar nicht guttun (siehe unten), sind Gemüse und Rohkost zur Leberentlastung empfehlenswert und gesund. Auch kalt gepresste Pflanzenöle sollten Sie zu sich nehmen - und zwar statt gesättigter tierischer Fette.
  • Es gibt verschiedene Heilpflanzen, die leberprotektiv wirken. Allen voran ist hier die Mariendistel zu nennen. Daneben schützen auch die Artischocke und die Schafgarbe die Leber. Im Reformhaus oder in der Apotheke erhalten Sie Lebertees, die fertig gemischt sind.
  • Auch physikalische Maßnahmen tun der Leber gut. Wärme lindert Krämpfe und verbessert die Durchblutung. Am besten wirkt feuchte Wärme, weil sie besser in die Tiefe dringt. Ein Klassiker der Leberanwendungen ist der Heublumensack. Auch feucht-warme Auflagen, zum Beispiel mit einem feucht-warmen Handtuch, einer Wolldecke und einer Wärmflasche eignen sich gut.

Das ist schädlich für die Leber

Neben Maßnahmen, die aktiv gesund für die Leber sind, sollten Sie andere Dinge lieber meiden und das Organ so schützen.

Die Leber ist ein wichtiges Entgiftungsorgan, das täglich auf hochtouren arbeitet um …

  • Hier ist natürlich zuerst der Alkohol zu nennen. Dass hoher Alkoholkonsum oft zu Leberschäden führt, ist bekannt. Die Leber verfettet und entzündet sich. Das Endstadium ist die irreversible Leberzirrhose. Wer seiner Leber etwas Gutes tun möchte, hält sich also besonders bei Alkohol zurück.
  • Zur Leberverfettung und schließlich Fettleber trägt auch eine fettreiche Ernährung bei. Keineswegs sind hier kalt gepresste Pflanzenöle gemeint. Meiden Sie aber tierisches Fett, wie es in Wurst und fettem Fleisch vorkommt. Dieses enthält nämlich hauptsächlich gesättigte Fettsäuren.
  • Tierisches Eiweiß schadet der Leber in kleinen Mengen nicht, doch sollten Sie es nicht übertreiben. Weichen Sie hin und wieder oder auch regelmäßig auf pflanzliche Alternativen aus wie Sojaprodukte oder andere Hülsenfrüchte wie Linsen oder Erdnüsse. Es ist außerdem ratsam, nicht zu viel Eiweiß zu konsumieren.
  • Zucker ist ebenfalls nicht gut für die Leber. Besonders Fruktose, die eine Hälfte des Haushaltszuckers ausmacht, trägt zur Leberverfettung bei. Essen Sie Zuckerhaltiges daher nur sehr eingeschränkt - oder gar nicht.
  • Medikamente sollten Sie nur einnehmen, wenn es nicht anders geht und vom Arzt verordnet wurde. Schlucken Sie nicht bei jedem kleinen Kopfschmerz Paracetamol. Dieses Schmerzmittel gehört zu den frei zugänglichen Medikamenten, die sich besonders negativ auf die Leber auswirken.
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