Seit der vor 2 Jahren stattgefundenen Futsal-WM boomt dieser aus Südafrika stammende Sport auch in Deutschland. Überall entstehen neue Futsalvereine und auch der DFB (Deutsche Fußballbund) fördert diese neue, spaßige Sportart.
- 30.07.2010 Tobias Schmitt
Was Sie benötigen
- Futsalball
- Sporthalle
- Futsal ist eine Art Hallenfußball, der seinen Ursprung in Südamerika hat (Manche sagen, er entstand in Urugay, andere sind der Meinung, er enstand in Brasilien). Die Idee des Futsal reicht bis in die 30er Jahre des 19. Jahrhunderts zurück, die erste offizielle Futsal (Institution (Futebol de Salao) wurde 1952 in Brasilien gegründet.
- Der Name Futsal hat seinen im Ursprung im spanischen Wort "fútbol sala", was übersetzt einfach nur Hallenfußball bedeutet.
- Seit 1989 werden im Futsal reguläre, von der FIFA (dem Weltfußballverband) organisierte, Weltmeisterschaften ausgetragen. Bei bisher 6 Tunieren ist Brasilien mit 4 Tuniersiegen deutlicher Rekorweltmeister.
Die Spielregeln von Futsal
Nun zu den Regeln, welche sich doch teilweise deutlich vom (Hallen)Fußball unterscheiden:
- In der Halle, in der Futsal gespielt wird, existieren keine Banden.
- Der Futsalball ist kleiner, springt weniger stark und ist weicher (weniger stark aufgepumpt wie ein Fußball).
- Gespielt wird fünf gegen fünf auf jeweils ein Handballtor (jeweils vier Feldspieler und ein Torwart).
- Gewechselt wird unbegrenzt und fliegend (das Spiel muss für den Wechsel nicht unterbrochen werden, allerdings müssen die Spieler in der sogenannten Einwechselzone, ähnlich dem Handball, das Spielfeld verlassen und betreten).
- Einwürfe werden durch Einkicks ersetzt (= der Einwurf wird vom Boden mit dem Fuß ausgeführt).
- Die Spielzeit erstreckt sich über zwei Mal 60 Minuten, jede Mannschaft hat ein Time-Out (kurze Pause).
- Grätschen am Mann sind grundsätzlich und ohne Ausnahme als Foul zu werten.
- Wie im Basketball existieren Mannschaftsfouls, sobald eine Mannschaft fünf Fouls angesammelt hat, gibt jedes weitere Foul derselben Mannschaft direkten Freistoß ohne Mauer für den Gegner.
- Bei ruhenden Bällen (= Freistöße, Einkicks, etc.) hat der Ausführende nur vier Sekunden Zeit, den Ball ins Spiel zu bringen.