Eine Umbuchung verschiebt das Reisedatum

  • Buchen Sie eine Reise, gehen Sie auch gleichzeitig einen rechtsverbindlichen Vertrag ein, in dem das Abreisedatum geregelt ist. Hier tun Sie gut daran, wenn Sie ein paar Euro mehr investieren und eine Reiserücktrittversicherung abschließen. 
  • Haben Sie sich entschlossen, das Geld für die Versicherung zu sparen und werden derart krank, dass Sie die Reise nicht antreten können, bleibt nur eine Umbuchung. Dies bedeutet, dass Sie mit dem Reiseveranstalter ein anderes Abreisedatum vereinbaren. Dies ist erheblich billiger, wie wenn Sie die Reise komplett stornieren würden. Bei  einer Stornierung kann der Veranstalter eine Pauschalzahlung zur Entschädigung geltend machen.
  • Stimmt der Veranstalter aus Kulanz einer Umbuchung zu, wird hier meist nur eine geringe Pauschale fällig. Die Veranstalter berechnen hier meist zwischen 40,00 Euro und 50,00 Euro.

Bleiben Sie beim Reiseveranstalter freundlich und sachlich

  • Bedenken Sie immer, dass der Reiseveranstalter nicht Ihre Krankheit verursacht hat, daher kann er auf die Einhaltung des Vertrages bestehen. Stimmt der Veranstalter einer Umbuchung zu, geschieht dies aus Kulanzgründen. Bleiben Sie also freundlich, wenn der Veranstalter nicht jubelt, wenn Sie um eine Verschiebung des Reisedatums bitten.
  • Damit der Veranstalter sieht, dass Sie auch wirklich krank sind, ist es sinnvoll, wenn Sie dem Reiseveranstalter ein ärztliches Attest zukommen lassen. So sieht der Veranstalter, dass die gewünschte Umbuchung wirklich auf Krankheitsgründen basiert, und wird eher einlenken, als wenn Ihnen einfach nur das Abreisedatum nicht mehr passt.