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Was ist eine Stressreaktion des Schambeins? - Eine Erklärung

Eine sogenannte Stressreaktion des Schambeins ist eine Schambeinentzündung. Diese kommt vor allem bei Fußballern durch massive Überbelastung vor.

Eine Schambeinentzündung befällt meist Fußballer.
Eine Schambeinentzündung befällt meist Fußballer.

Was eine Stressreaktion des Schambeins ist

  • Eine Schambeinentzündung ist eine Stressreaktion des Schambeins. Eine Schambeinentzündung kommt in zwei Varianten vor: Es gibt die bakterielle Schambeinentzündung, hervorgerufen durch urologische Eingriffe und zweitens die abakterielle Entzündung.
  • Bei einer Stressreaktion geht es um die Schambeinentzündung, die nicht von Bakterien hervorgerufen wird. Diese Stressreaktion entwickelt sich durch eine Überbeanspruchung, vor allem bei Leistungssportlern. Davon sind Handballer, Basketballer, Tennisspieler, Sprinter, vor allem aber Fußballer betroffen. Das Erkrankungsalter liegt bei durchschnittlich dreißig Jahren. Schuld an der Entzündung sind die schnellen Richtungswechsel, die ja gerade beim Fußball anzutreffen sind. Es kommt dadurch zu einer Überbelastung des vorderen Beckenrings. Bei der Untersuchung mithilfe des MRT sieht man eine Flüssigkeitsansammlung am Schambein.

Ursachen, Symptome und Behandlung der Schambeinentzündung

  • Zu einer Schambeinentzündung kommt es durch Überbelastung, aber auch durch eine Fehlstellung der Hüfte. Mit ausreichender Muskulatur im Beckenbereich kann man sich eventuell vor einer solchen Entzündung schützen.
  • Die Betroffenen leiden unter Schmerzen beim Gehen, Treppensteigen und beim Stehen auf einem Bein. Die Schmerzen sind begrenzt oder strahlen bis in Leiste und Hüfte aus.
  • Meistens müssen die Patienten bei einer Stressreaktion des Schambeins für eine Weile komplett auf den Sport verzichten. Entzündungshemmer sind das Mittel der Wahl bei der Behandlung dieser Entzündung. Zusätzlich werden in manchen Fällen noch Enzyme eingesetzt. Eine Physiotherapie gehört ebenso ins Behandlungsspektrum.
  • Die Schambeinentzündung erfordert eine langwierige Therapie. Meist heilt die Entzündung ohne Folgen aus. In seltenen Fällen ist eine Operation nötig.
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