Was ist eine gute Schnorchelausrüstung? - Daran erkennen Sie es

Schorcheln ist kinderleicht. Schorcheln ist kinderleicht.
Schnorcheln ist eine wunderbare Alternative und auch Ergänzung zum Tauchen, denn nicht jedes Mal möche man den Aufwand des Tauchens betreiben. Eine gute und stabile Schnorchelausrüstung ist Voraussetzung für den nassen Spaß.
Heike Funke
16.12.2011 Heike Funke
Was Sie benötigen
Dafür brauchen Sie beide Hände

So stellen Sie eine gute Schnorchelausrüstung zusammen

  • Das wichtigste Utensil ist eine qualitativ hochwertige Maske, also der Teil der Ausrüstung, den Sie auf Ihr Gesicht setzen. Zu empfehlen ist Silikon als Material. Die Maske muss passen. Das testen Sie, indem Sie sie aufsetzen und durch die Nase einatmen. Daran merken Sie, ob sie rundherum dicht ist, was bei zu großen Masken nicht der Fall ist. Wenn sie zu klein ist, merken Sie das daran, dass sie irgendwo drückt.
  • Als Nächstes ist ein guter Schnorchel enorm wichtig. Wählen Sie einen, der sich automatisch schließt, wenn er die Wasseroberfläche berührt. So läuft Ihnen kein Wasser in die Maske, wenn Sie etwas tiefer gehen.
  • Je nachdem, bei welchen Temperaturen Sie schnorcheln möchten, empfiehlt sich ein dünner oder etwas dickerer Neoprenanzug. Diese Anzüge gibt es auch als "Shorty", bei dem Arme und Beine unbedeckt bleiben.
  • Flossen sind eine prima Ergänzung zu Ihrer Schnorchelausrüstung, damit Sie besser vorwärtskommen. Informieren Sie sich aber vorher, wie der Schlag mit den Flossen funktioniert, damit Sie nicht wie ein Fisch am Trockenen herumzappeln und den Sand und Staub vom Grund aufwirbeln, wodurch Sie nichts mehr sehen. Eine gute Technik verdoppelt die Freude.

Das unterscheidet das Schnorcheln vom Tauchen

  • Sie benötigen keine Druckluftflasche und keinen Bleigürtel, was den Aufwand der Vorbereitungen enorm mindert. Eine Schnorchelausrüstung ist doch sehr viel übersichtlicher als eine Taucherausrüstung.
  • Sie können so tief gehen, wie Sie kommen, ohne sich Sorgen um Ihre Lunge machen zu müssen. Beim Schnorcheln halten Sie für das Untertauchen die Luft an, wobei die Luft in der Lunge komprimiert wird.
  • Beim Tauchen hingegen atmen Sie weiter aus der Flasche und bekommen damit "normale" Luft in die Lunge, während der Außendruck zunimmt. Wenn Sie nun wieder aufsteigen, dehnt sich beim Schnorcheln die Luft wieder aus. Beim Tauchen dehnt sie sich ebenfalls aus, sie war aber nicht komprimiert. Das kann zu ernsthaften Verletzungen bis zu akuter Lebensgefahr führen.
  • Als Schnorchler können Sie unter Wasser bleiben, solange Sie die Luft anhalten können. Deshalb ist es sinnvoll, in seichteren Gewässern zu tauchen, damit Sie auch sehen, was sich da so tummelt.

Die Bezeichnung "Taucherbrille" ist übrigens falsch. Richtig heißt es "Tauchermaske".

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