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Was ist das Catalyst Control Center? - Funktionen richtig nutzen

Das Catalyst Control Center (CCC) ist ein zum Treiberpaket der AMD-, früher ATI-, Grafikkarten dazugehöriges sowie benutzerfreundliches Bedienfeld der Treiberoptionen und Einstellungen besagter Grafikkarten. Eine Eingewöhnung in die dortigen Optionen fällt mit den richtigen Erklärungen dazu nicht schwer.

Änderungen im Catalyst Control Censter können die Leistung verbessern.
Änderungen im Catalyst Control Censter können die Leistung verbessern.

Wie Sie das Catalyst Control Center starten

  • Sofern Sie das Catalyst Control Center bereits installiert haben, können Sie dieses mit einem Rechtsklick auf den Desktop und der betreffenden Markierung in dem sich aufklappenden Menü starten. Daraufhin können Sie das CCC, wie bei einem jeden anderen Menü ebenso, über die Taskleiste minimieren oder erneut darauf zugreifen.
  • Sollten Sie es noch nicht installiert haben, können Sie das Catalyst Control Center für Windows 7 und Windows Vista aus dem Internet auf ihren Computer herunterladen.

Funktionen des Catalyst Control Centers

Das Catalyst Control Center bietet Ihnen verschiedene Zugriffs- und Einstellungsmöglichkeiten zur spezifischen Anpassung der Leistungen der AMD-/ATI-Grafikkarte an ihre Belange und vor allem auch an den PC. Auch sind Ihnen Übersichtsmöglichkeiten gegeben, wo Sie erfahren, welche Grafikkarte Sie überhaupt eingebaut haben. Zwar können die genauen Einstellungen vom Alter der Grafikkarte abhängig sein und daher im Rahmen des CCCs variieren, doch sind die meisten sowie vor allem grundlegende Optionen bei jedem AMD-/ATI-Typ im CCC in gleicher Form gegeben.

  • Es werden Ihnen allgemeine Geräte-Informationen angezeigt. Dies betrifft sowohl Details zur eingesetzten Hardware, z. B. die Identifikationsnummer, als auchzur Software, z. B. die genauen Treiberversionen oder den Registry-Pfad. Dies kann Ihnen für künftige Upgrades, vor allem im Bereich der Kompatibilität einzelner Hardwarekomponenten, als wichtige Informationsquelle dienen.

  • Es können einzelne Auflösungsoptionen von Ihnen gewählt und Farbeinstellungen, z. B. die Helligkeit oder den Kontrast betreffend, einfach getätigt werden. Je nach Standort des PCs oder auch der von Ihnen gewünschten Verwendung können Sie die Sicht hier optimal auf ihre Bedürfnisse einstellen. In diesem Zusammenhang gibt es meist auch noch gesonderte Video-Optionen für z. B. Spiele oder andere 3D-Anwendungen.

  • Es können die Bildschirme und damit der angezeigte Desktop von Ihnen verwaltet werden. So können Sie einen aktiven Desktop über mehrere Monitore ziehen oder aber verschiedene Anwendungen auf mehrere Monitore aufteilen. Dies ist vor allem dann sinnvoll, wenn unterschiedliche Tätigkeiten auf mehreren Bildschirmen parallel oder separat laufen und gleichzeitig einer Kontrolle unterzogen sein sollen. Hier müssen Sie jedoch beachten, dass nicht jede Grafikkarte eine endlose Anzahl an Monitoren versorgen kann. Trotz der Verwendung eines Splitting-Adapters kann es daher vorkommen, dass die Monitore nicht komplett erkannt werden.

  • Zuletzt können Sie im CCC noch Einstellungen zur Stromversorgung und Taktfrequenz tätigen. Die Stromversorgung und die dabei erstellten Energieprofile regeln, wann die Anzeige der Grafikkarte ausgestellt wird oder der Computer in den Ruhezustand übergeht. Bei der Taktfrequenz können Sie die Leistung ihrer Grafikkarte möglicherweise steigern, in dem Sie diese erhöhen (sogenanntes "Übertakten"). Hierbei sollten Sie jedoch zwingend auf die Temperatur achten und sich im Klaren darüber sein, dass eine manuelle Einstellung der Taktfrequenz zu einem Verfall noch gültiger Garantierechte führen kann.

Alternativen zum Catalyst Control Center

  • Für Laien handelt es sich beim Catalyst Control Center um die einfachste Möglichkeit, schnell und auch sicher die oben genannten Einstellungen vorzunehmen, da dort viele Komponenten auf einen Blick zusammengefasst sind. Denn andernfalls müssten Sie sich z. B. die Geräte-Informationen im Geräte-Manager zusammensammeln, wohingegen Einstellungsmöglichkeiten für die Farbanpassung oder Auflösung in der Desktop-Steuerung zu finden sind.
  • Für fortgeschrittene Benutzer kann es jedoch ratsam sein, z. B. die Übertaktung der Grafikkarte auf Grund der tiefgreifenden Systemveränderung und der damit verbundenen Auswirkungen direkt im BIOS vorzunehmen. Auch eine schlichte Desktop-Steuerrung für die Anzeige auf verschiedenen Monitoren lässt sich, je nach Betriebssystem, in den Grundeinstellungen einfacher betreiben, als dies mit dem CCC möglich ist.
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