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Was ist "brünett"? - Eine Erklärung

Man hört und liest es immer wieder, doch was ist "brünett" eigentlich? Auf jeden Fall handelt es sich dabei um eine immer beliebter werdende Haarfarbe. Mehr darüber erfahren Sie hier.

Brünett ist nur eine von vielen Haarfarben und Schattierungen.
Brünett ist nur eine von vielen Haarfarben und Schattierungen.

Brünett - Ursprung und was es eigentlich ist

  • Brünett ist eine Haarfarbe. Das wussten Sie vielleicht auch schon vor diesem Artikel. Doch wie sieht brünett eigentlich aus?
  • Eine erste Antwort darauf finden Sie im Ursprung des Wortes "brünett". Es stammt aus dem Französischen und ist verwandt mit den Worten "brunâtre" und "brun", die übersetzt "bräunlich" oder "braun" heißen.
  • Aber warum sagt man dann nicht einfach "braun"? Auch braunhaarige Menschen bezeichnen sich gern einmal als brünett, allerdings bezeichnet brünett eher eine Haarschattierung, von denen braun nur die Grundfarbe ist.
  • Brünett ist also keine Farbe, die immer gleich aussieht. Im Gegenteil: Es sind verschiedene Melanin-Arten.

Was Melanin mit der Haarfarbe zu tun hat

  • Das Melanin sorgt für die Färbung unserer Haare. Die verschiedenen Varianten des Melanins bestimmen dabei, welche Farbe es bei uns wird. Ausschlaggebend ist bei uns die Menge des Phäomelanins und des Eumelanins.
  • Blondhaarige oder rothaarige Menschen besitzen besonders große Anteile des Pigments Phäomelanin in ihrem Haar, wohingegen braune oder schwarze Haare eine größere Anzahl am Pigment Eumelanin voraussetzen. 
  • Das Mischungsverhältnis dieser beiden Pigmente bestimmt dementsprechend, welche Haarfarbe ein Mensch schließlich hat. Es gibt aber auch Menschen, denen jegliches Melanin fehlt. Die Haare sind in diesem Fall im wahrsten Sinn farblos beziehungsweise bleich. In dem Fall wird umgangssprachlich von einem "Albino" beziehungsweise "Albinismus" gesprochen.
  • So können Sie sich auch das Ergrauen der Haare leicht erklären: Wirklich grau werden die Haare nicht, im Alter fehlt nur immer häufiger Melanin, um die gewohnte Haarfarbe zu bilden. "Graue" Haare sind nicht wirklich grau. Der Eindruck entsteht bei Haaren, die teils pigmentlos und teilweise noch pigmentiert sind. Generell hat die Menge der Pigmente in dem Fall deutlich abgenommen.
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