Was hilft gegen Schnarchen?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, etwas gegen Schnarchen zu tun. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, etwas gegen Schnarchen zu tun.
Wer schnarcht nicht manchmal? Schnarchen ist weit verbreitet, und der Schnarcher selbst merkt es nicht einmal. Es leiden meist die Partnerinnen oder Partner darunter. Denn auch Frauen können schnarchen. Lesen Sie hier, was dagegen hilft.
Iris Gödecker
13.01.2011 Iris Gödecker
Was Sie benötigen
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  • Nackenrolle

Hausmittel gegen das Schnarchen

Nicht nur für die Beziehung kann das Schnarchen zu einer Belastungsprobe werden. Auch der Schnarcher selbst ist am Tag meist abgeschlagen, unkonzentriert und oft müde. Der Grund hierfür ist eine Behinderung in den Atemwegen. Das Schnarchen entsteht meist im Gaumen.

  • Zuerst sollte ausgeschlossen werden, dass das Schnarchen nicht organisch bedingt ist. Dies kann der Hals-Nasen-Ohren-Arzt untersuchen. Wenn er feststellt, dass die Atemwege frei sind, sollten Sie sich in ein Schlaflabor begeben.
  • Was gibt es noch für mögliche Ursachen? Es könnte sich um eine Schlafapnoe handeln. Dies sollte vorab von einem Arzt ausgeschlossen werden. Die Schlafapnoe ist eine häufige Störung der Atemwege, bei der mehrmals in der Nacht Atempausen einsetzen.
  • Was hilft nun gegen das Schnarchen? Überprüfen Sie einmal Ihre Lebensgewohnheiten. Sind Sie übergewichtig oder trinken Sie vor dem Schlafen noch Alkohol? Dies können auch mögliche Ursachen des Schnarchens sein. Trinken Sie ca. drei Stunden vor dem Schlafengehen keinen Alkohol mehr. Auch koffeinhaltige Getränke sind tabu.
  • Ein Hausmittel ist z.B. das gesunde Essen. Viel Obst und Gemüse, helles Fleisch und Fisch sind gesund und bekömmlich. Wenn Sie abends zu fett essen oder gar zu spät, könnten auch Sie irgendwann zu einem Schnarcher werden - falls Sie es noch nicht sind. Falls Sie Übergewicht haben, sollten Sie versuchen, abzunehmen. Dies ist ein häufiger Grund für das Schnarchen. Die Kehle ist umgeben von sehr viel Gewebe, das die Atemwege verengt.
  • Gegen das Schnarchen hilft auch oft eine Nackenrolle. Der Kopf wird in die richtige Position gebracht, sodass die Atemwege freiliegen.
  • Versuchen Sie einmal, auf der Seite zu schlafen. Das ist auch etwas, was helfen kann.
  • Der Duft eines Eukalyptusöls kann die Atemwege freimachen. Stellen Sie eine Schale mit dem Öl neben das Bett.
  • Ein wichtiger Bestandteil ist Ihr Schlafrhythmus. Gehen Sie immer zur selben Zeit ins Bett. Schlafen Sie auch nur dort und nicht auf dem Sofa oder gar auf dem Sessel.
  • Liegt eventuell eine Krümmung der Nasescheidewand vor, kann dies auch ein Grund sein. Der Atemfluss durch die Nase wird behindert. Sie müssen durch den Mund atmen, was wiederum das Schnarchen fördert. Lassen Sie das von einem Arzt (HNO) abklären.
  • Ein Ratschlag zum Schluss: Nehmen Sie, wenn möglich, nicht so häufig Nasensprays ein. Dagegen spricht der eventuelle Umkehrschluss. Die Verstopfung der Nase kann dadurch verschlimmert werden.
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