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Was hilft gegen Neurodermitis? - So lindern Sie den Juckreiz

Es juckt und juckt und nimmt kein Ende. Die Haut ist trocken und schuppt, durch das ständige Kratzen bilden sich unter Umständen Infektionen, die die Beschwerden noch verschlimmern. Besonders betroffen sind bei Neurodermitis die Beugeseiten der Gelenke; bei Kindern oft auch Nacken, Gesicht oder Hände. Die Schübe werden oft durch Stress, Umwelteinflüsse oder andere Faktoren ausgelöst. Am meisten leiden die Betroffenen unter dem teilweise unerträglichen Juckreiz. In diesem Artikel erfahren Sie, was gegen Neurodermitis und den Juckreiz helfen kann.

Eine Kur mit Nachtkerzenölkapseln kann langfristig bei Neurodermitis helfen.
Eine Kur mit Nachtkerzenölkapseln kann langfristig bei Neurodermitis helfen.

Was Sie benötigen:

  • Heilerde
  • Gerbstoffe
  • Nachtkerzenöl
  • Basen-Pulver

Maßnahmen gegen den Juckreiz bei Neurodermitis

  • Oft sind Betroffene sehr empfindlich auf bestimmte Bestandteile der Nahrung und reagieren mit heftigem Juckreiz. Vor allem Milchprodukte, Zitrusfrüchte, Getreide oder Nüsse werden oft nicht gut vertragen. Meiden Sie diese Produkte. Wenn Sie nicht wissen, ob und worauf Sie reagieren, können Sie dies im Rahmen einer Ausschlussdiät herausfinden.
  • Kochen Sie möglichst naturbelassen. In Fertigprodukten sind oft Zusatz-, Farb- und Konservierungsstoffe enthalten, die die Symptome der Neurodermitis verstärken können.
  • Oft entsteht ein akuter Schub aufgrund von Stress oder emotionalen Belastungen. Wenn Sie diesen nicht aus dem Weg gehen können, sollte Sie eine Methode erlernen, mit Stress gelassener umzugehen. Progressive Muskelentspannung oder autogenes Training lassen sich leicht erlernen und sind nachweislich wirkungsvoll.
  • Umschläge oder Masken mit Heilerde wirken gegen Entzündungen und lindern den Juckreiz bei Neurodermitis.
  • Salben mit Harnstoff wirken ebenso wie Heilerde gut auf die Haut und die juckenden Stellen. Eventuell nehmen Sie sogar Eigenurin, um ihn in die Haut einzureiben; dieser enthält ebenfalls Harnstoff.
  • Heilpflanzen, die Gerbstoffe enthalten, beeinflussen den Juckreiz, da sie zu einer leichten oberflächlichen Betäubung führen. Zudem wirken sie entzündungshemmend. Günstig bei Neurodermitis sind Präparate mit Eichenrinde, Bittersüß oder Walnuss.
  • Einen positiven Effekt auf den Juckreiz kann eine Kur mit Nachtkerzen- oder Borretschölkapseln haben. Diese müssen allerdings mehrere Wochen eingenommen werden, bevor sie eine Linderung verschaffen können.
  • Für einen Umschlag mit Eichenrinde nehmen Sie zwei Esslöffel und kochen die Rinde eine viertel Stunde lang in einem halben Liter Wasser. Lassen Sie die Flüssigkeit abkühlen, entfernen Sie die Eichenrinde und nutzen Sie die unverdünnte Flüssigkeit.
  • Vermeiden Sie heiße Vollbäder. Zum einen trocknen sie die Haut aus, zum anderen erhöht die hohe Temperatur die Durchblutung der Haut, was zu stärkerem Juckreiz führt.
  • Verzichten Sie auf Nahrung, die im Organismus stark säuernd wirkt. Dazu zählen unter anderem Zucker, Schweinefleisch, Kaffee und Alkohol.
  • Unterstützend bei der Entsäuerung wirken Fußbäder mit Basenpulver. Im Reformhaus oder in der Apotheke ist das Pulver erhältlich. Für ein Fußbad nehmen Sie 2 Teelöffel und geben es in eine Schüssel mit warmen Wasser. Mindestens eine halbe Stunde sollten nun Ihre Füße im Basenbad ruhen.
  • Tragen Sie möglich naturbelassene, ökologische Kleidung.
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