Nervosität ist ein Teil unserer Leistungsgesellschaft. Unser Lebensstil, welchen uns die Gesellschaft, in der wir leben, vorgibt, fordert seinen Preis. Mit dem Stress am Arbeitsplatz wächst oft auch die Nervosität. Die Wartezimmer der Ärzte und Therapeuten sind seit Jahren überfüllt. Viele Menschen suchen Hilfe in Joga und anderen Entspannungstechniken. Was hilft gegen Nervosität? Das ist für viele Menschen nicht nur eine Frage, es ist zu einem Hilfeschrei geworden. Dieser Artikel greift die oben gestellt Frage auf und versucht Antworten zu finden.
- 18.07.2011 Sascha Jundt
Was Sie benötigen
- Ort der Stille und Ruhe
- Hausarzt
Was hilft gegen Unruhe
- Ein Weg gegen Nervosität ist das autogene Training. Viele Volkshochschulen bieten Kurse an, in denen Sie diese Entspannungstechnik erlernen können. Oft werden die Kosten für diese Kurse von den Krankenkassen übernommen. Auch werden immer neue Bücher zu diesem Thema verfasst. Doch bietet autogenes Training wirklich die Antwort auf die Frage „Was hilft gegen Nervosität“?
- Bis heute stützt sich das autogene Training nur auf Erfahrungsberichte. Mediziner raten zwar dazu, aber sie warnen auch, weil diese Entspannungstechnik sich nicht für jeden eignet. Tatsächlich gibt es auch Menschen, die Kurse für autogenes Training besuchen und nicht z.B. die Wärme spüren, welche sie laut des Anleiter spüren sollen. Folglich beantwortet autogenes Training nur teilweise die Frage: „Was hilft gegen Nervosität?“
- Ist autogenes Training überhaupt für Sie geeignet? Mediziner raten von dieser Entspannungstechnik ab, wenn eine psychische Belastung vorliegt. Folglich ist autogenes Training für Sie ungeeignet, wenn Sie von schweren Angstzuständen, Depressionen oder Wahnvorstellungen betroffen sind. Der Grund ist, dass der innere Rückzug, um den es beim autogenen Training geht, zu einer Verschlimmerung des Krankheitsbildes führen kann. Das Fatale ist, dass Angstzustände und Depressionen Begleiterscheinungen von Nervosität sind. Bevor Sie mit autogenem Training anfangen, sollten Sie Ihren Hausarzt konsultieren. Denn nur dann können Sie sichergehen, dass die Frage „Was hilft gegen Nervosität?“ für Sie beantwortet wird, oder ob Sie sich nicht nach anderen Methoden umsehen sollten.
Nervosität mit autogenem Training besiegen
- Die folgenden Übungen können Sie entweder in Liegen oder Sitzen durchführen. Suchen Sie sich einen ruhigen Ort und schalten Sie Ihr Handy aus. Die erste Übung wird als „Schwereübung“ bezeichnet. Im Mittelpunkt dieser Übung stehen Ihrer Arme und Beine. Konzentrieren Sie sich nun auf Ihren rechten Arm und sagen Sie „Mein rechter Arm wird schwer.“ Wiederholen Sie diese Formel ungefähr sieben mal. Danach tun Sie das gleiche mit Ihrem linken Arm, Ihrem rechten und Ihrem linken Bein. Die dafür entsprechenden Formeln lauten dann: „Mein linker Arm wird schwer.“ bzw. „Mein rechtes (linkes) Bein wird schwer.“ Die Schwereübung kann Ihre Antwort auf die Frage „Was hilft gegen Nervosität?“ sein.
- Die nächsten beiden Übung werden als „Wärmeübung“ und „Kopfübung“ bezeichnet. Konzentrieren Sie sich auf Ihren Bauch und sagen Sie: „Ich spüre in meinem Bauch eine angenehme Wärme“. Danach konzentrieren Sie sich auf Ihren Kopf. Sagen Sie nun: „ Ich lasse es zu, dass meine Gedanken kommen und gehen. Ich brauchen Ihnen nicht nachzugehen, denn ich bin ruhig und entspannt“. Auch diese Formeln sollten Sie siebenmal wiederholen. Diese Übungen können ebenfalls die Fragen: „Was hilft gegen Nervosität“ beantworten und Ihnen helfen ruhig und ausgeglichen zu leben.