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Was hilft gegen Magenschmerzen und Übelkeit - Hausmittel näher erläutert

Gegen Magenschmerzen und Übelkeit hilft eine Vielzahl von Hausmitteln, allen voran pflanzliche Mittel, die überwiegend in Form von frisch aufgebrühten Tees verabreicht werden sollten. Was Sie für die altbewährten Teerezepturen benötigen und welche weiteren Maßnahmen gegen Magenschmerzen und Übelkeit helfen, erfahren Sie hier.

Viele Hausmittel helfen gegen Magenschmerzen.
Viele Hausmittel helfen gegen Magenschmerzen.

Was Sie benötigen:

  • 50 g Kamillenblüten oder
  • 50 g Süßholzwurzel oder
  • 30 g Kamillenblüten
  • 30 g Pfefferminzblätter
  • 30 g Baldrianwurzel
  • 30 g Kümmelfrüchte oder
  • 50 g Eibischwurzel
  • 50 g Isländisch Moos oder
  • 50 g Pfefferminzblätter
  • 50 g Kamillenblüten
  • 50 g Melisse oder
  • frischen Ingwer oder
  • 100 g Leinsamen oder
  • Kartoffelpressaft oder
  • Wärmflasche
  • feuchtes Frotteehandtuch

Teerezepturen gegen Magenschmerzen und Übelkeit

Alle hier aufgeführten Magentees sollten frisch zubereitet getrunken werden. Beim Aufbrühen der Tees sollten diese abgedeckt werden, damit keine ätherischen Öle entweichen und die Wirkstoffkonzentration erhalten bleibt. Die getrockneten Kräuter besorgt man sich am besten in der Apotheke.

  • Gegen Magenschmerzen, die durch eine Entzündung der Magenschleimhaut ausgelöst wurden, hilft am besten eine Arzneipflanze, die antiphlogistisch und antiseptisch wirkt. Bereiten Sie sich einen einfachen Kamillentee zu, indem Sie einen Esslöffel getrocknete Kamillenblüten mit 150 ml kochendem Wasser übergießen, lassen Sie das Ganze 5 - 10 min ziehen. Nach dem Abseihen schluckweise trinken, am besten 2 - 3 Tassen pro Tag.
  • Sie können die Wirkung des Kamillentees intensivieren, indem Sie ihn mit Süßholzwurzel aufpeppen. Mischen Sie je 50 g der getrockneten Kräuter und bereiten Sie wie vorgeschrieben mit einem Esslöffel der Kräutermischung Ihren Tee zu.
  • Eine andere Teezubereitung geht folgendermaßen: Zu gleichen Teilen mischen Sie getrocknete Kamillenblüten, Pfefferminzblätter, Baldrianwurzel und Kümmelfrüchte und bereiten den Tee wie vorgeschrieben zu.
  • Gegen Sodbrennen können Sie auch mit schleimhaltigen Pflanzenextrakten vorgehen. Mischen Sie zu gleichen Teilen getrocknete Eibischwurzel und Isländisch Moos und stellen Sie aus einem gehäuften Teelöffel der Mischung eine Tasse Tee her.
  • Steht die Übelkeit im Vordergrund, dann mischen Sie getrocknete Pfefferminzblätter, Kamillenblüten und Melisse zu gleichen Teilen und bereiten mit einem Teelöffel der Mischung diese wie oben beschrieben zu.
  • Ingwer hilft ausgezeichnet gegen Übelkeit. Übergießen Sie einige Stückchen frischen (!) Ingwer mit 150 ml kochendem Wasser, lassen die Zubereitung 5 - 10 min ziehen, fischen Sie die Ingwerstückchen heraus und trinken Sie den Tee schluckweise.

Was hilft außer Tees gegen Magenbeschwerden?

  • Gegen Magenschmerzen hilft als altes Hausmittel auch Kartoffelpresssaft, den Sie sich der Einfachheit halber am besten aus dem Reformhaus besorgen. Trinken Sie täglich 3 x 20 Milliliter davon.
  • Wenden Sie einen feucht-warmen Bauchwickel an. Dazu füllen Sie eine Wärmflasche mit heißem Wasser und umwickeln sie mit einem angefeuchteten Frotteehandtuch. Legen Sie sich entspannt hin und platzieren Sie die Wärmflasche auf den Oberbauch.
  • Probieren Sie auch mal eine Kamillenrollkur aus. Bereiten Sie einen Kamillentee aus 15 g Kamillenblüten auf 1 l Wasser und füllen Sie den Tee in eine Thermoskanne, die Sie sich für den nächsten Tag neben das Bett stellen. Vor dem Aufstehen Trinken Sie schluckweise den Tee und verändern alle 3 min Ihre Liegeposition: zuerst Rückenlage, dann Linksseitenlage, Bauchlage und schließlich Rechtsseitenlage. Eine Rollkur sollten Sie täglich über 8 - 10 Tage durchführen.
  • Auch mit Leinsamen können Sie gegen Sodbrennen vorgehen. Lassen Sie 2 - 3 Esslöffel Leinsamen mindestens 1 h in 250 - 500 ml Wasser quellen, kochen Sie die Mischung kurz auf und geben Sie sie anschließend durch ein Sieb. Die aufgefangene Flüssigkeit sollte über den Tag verteilt schluckweise getrunken werden. Beachten Sie, dass die Reiz mildernde Wirkung nur bei Verwendung spezieller Leinsamensorten gewährleistet ist, zum Beispiel bei der Sorte Creola.
  • Mit der Leinsamenzubereitung können Sie auch die oben genannte Rollkur durchführen und verzichten dafür auf den Kamillentee.
  • Beherzigen Sie auch ganz banale Empfehlungen: kein schnelles oder hektisches Essen, verzichten Sie auf die Häppchen zwischendurch, vermeiden fett- und eiweißlastiges Essen, Alkohol und Nikotin.
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