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Was hilft gegen geschwollene Beine?

Geschwollene Beine entstehen durch die Ansammlung von Flüssigkeit im Gewebe. Die Wasseransammlungen können harmlos, aber auch das erste Zeichen einer ernsteren Erkrankung sein. Sollte es sich um eine harmlose Ödembildung handeln wie sie bei heißem Wetter und nach längerem Stehen oder Sitzen entstehen kann, dann erfahren Sie hier, was gegen geschwollene Beine hilft.

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Wasseranwendungen tun geschwollenen Beinen gut.
Wasseranwendungen tun geschwollenen Beinen gut.

Was Sie benötigen:

  • Kissen
  • Decken
  • kaltes Wasser
  • Badewanne
  • entwässernd wirkende Pflanzenextrakte, z. B.:
  • 3-4 TL Brennnesselkraut
  • 2 TLBirkenblätter
  • 2 EL Johannisbeeren
  • 3 EL Löwenzahnwurzel
  • 1 TL Wacholder

So lindern Sie geschwollene Beine

  • Was gegen geschwollene Beine am besten hilft, ist das Hochlagern. Hochlagern bedeutet nicht, dass Sie sich einfach nur hinlegen, vielmehr müssen Sie für den richtigen Effekt eine alte Faustregel beachten: Beine höher als das Herz. Also legen Sie Kissen und/oder eine zusammengeschlagene Decke unter die Unterschenkel.
  • Kreisende Bewegungen mit den Füßen und das wiederholte Anspannen der Wadenmuskulatur unterstützen den Blutrückstrom und dadurch die Abschwellung.
  • Auch die Kneippschen Wasseranwendungen sind hilfreich und können das Spannungsgefühl in Ihren Beinen akut lindern. Führen Sie kalte Güsse durch, indem Sie Ihre Beine ca. 60 Sekunden mit 14 bis 18 Grad kaltem Wasser abduschen. Alternativ können Sie auch in Ihrer Badewanne in kühlem Wasser Wassertreten durchführen.
  • Viele Pflanzenextrakte haben eine entwässernde Wirkung, weshalb man sie auch als Aquaretika bezeichnet. Der Vorteil für Sie: Sie wirken sanft und führen in der Regel zu keinem großen Verlust an Kalium und Natrium, was bei schulmedizinischen Präparaten, den sog. Diuretika, manchmal ein Problem ist. Aquaretika können allerdings ebenfalls Nebenwirkungen haben, viele Pflanzenextrakte sind nicht für Schwangere und auch nicht für eine Dauerbehandlung geeignet.
  • Aquaretika-Klassiker sind Brennnesselkraut, Birkenblätter, Johannisbeere. Löwenzahnwurzel und Wacholder. Die Pflanzenextrakte werden in verschiedener Aufbereitung angeboten, als Tinkturen, Tropfen, Dragees, Fertigtees und natürlich auch als lose Kräuter in getrockneter Form. Sie können also Ihren Vorlieben nach frei wählen.
  • Für einen Brennnesselkrauttee nehmen Sie 3 bis 4 Teelöffel (ca. 4 g) getrocknete Blätter, übergießen sie in einer Tasse mit 150 ml heißem Wasser, lassen die Blätter 10 Minuten ziehen und seihen dann ab. Über den Tag verteilt werden 3 bis 4 Tassen Tee empfohlen.
  • Für einen Birkenblättertee nehmen Sie 2 Teelöffel getrocknete und zerkleinerte Blätter und stellen den Tee wie vorgenannt her. Trinken Sie 3 Tassen über den Tag verteilt, am besten zwischen den Mahlzeiten. Für einen Johannisbeertee nehmen Sie 2 Esslöffel getrocknete Beeren und für einen Löwenzahnwurzeltee 3 Esslöffel. Zubereitung wie beschrieben.
  • Einen Tee aus Wacholderbeeren stellen Sie so her: pro Tasse nehmen Sie einen gestrichenen Teelöffel kurz vor der Zubereitung zerstoßener Beeren (ca. 20 Stück), mit kochendem Wasser übergießen, 10 bis 15 Minuten ziehen lassen, dann abseihen. Erlaubt sind maximal 3 Tassen pro Tag, der Tee ist für Schwangere nicht geeignet und auch nicht bei vorbestehenden Nierenerkrankungen. Maximale Anwendungsdauer: 14 Tage.
  • Eine etwas aufwendigere Teemischung können Sie selbst zusammenstellen: Je 30 g getrocknete Hagebutten (mit Kernen), Heuhechelwurzel, Brennnessel- und Schachtelhalmkraut mischen. Zwei Esslöffel mit einem ½ Liter kaltem Wasser zum Kochen bringen, 10 Minuten sieden und dann 5 Minuten ziehen lassen. Den Tee trinkt man über den Tag verteilt, er ist auch für Schwangere geeignet.

Was gegen geschwollene Beine gut hilft, sind in der Regel altbewährte Hausmittel, in erster Linie pflanzliche Arzneimittel, die zu einer sanften Entwässerung führen sowie Wasseranwendungen. Hilfreich sind sie nur bei harmlosen Schwellungszuständen der Beine.

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