Was hilft bei Sonnenbrand? - So schaffen Sie mit Hausmitteln Abhilfe

Vor allem Kinder sollten ausreichend vor Sonnenbrand geschützt sein. Vor allem Kinder sollten ausreichend vor Sonnenbrand geschützt sein.
Sie sind ungeschützt zu lange in der Sonne geblieben? Nun schmerzt die Haut, ist gerötet und geschwollen. Welches Hausmittel gegen Sonnenbrand hilft und was sonst zu beachten ist, erfahren Sie hier.
Linda Benninghoff
10.01.2011 Linda Benninghoff
Was Sie benötigen
Das schaffen Sie mit Links
  • Quark
  • Joghurt
  • Aloe-Vera-Gel
  • schwarzer Tee
  • Eichenrindenextrakt
  • Olivenöl
  • Zitronensaft

Was bei Sonnenbrand wirklich hilft

Wichtig ist, dass Sie die betroffenen Stellen kühlen und ihnen Feuchtigkeit zuführen. Die ist mit einfachen Hausmitteln zu erreichen, die oft vorrätig sind.

  • Quark oder Joghurt auf die geröteten Stellen auftragen. Wird ein kühles Tuch darüber gelegt, verlängert sich die Wirkdauer. Bevor die Masse trocknet, muss sie abgespült werden. Auch wenn keine Kühlung mehr verspürt wird, sollte der Wickel erneuert werden. Dieses führen Sie so lange fort, bis der stärkste Schmerz vergangen ist.
  • Den Sonnenbrand mit reinem Aloe-Vera-Gel bestreichen. Der Saft der Aloe vera wirkt entzündungshemmend sowie wundheilend und führt der geplagten Haut verloren gegangene Feuchtigkeit zu. Tragen Sie das Gel mehrmals täglich auf die betroffenen Stellen auf.
  • Eine Kompresse mit abgekühltem schwarzem Tee oder mit dem Extrakt der Eichenrinde getränkt, hilft der Haut ebenfalls, sich zu regenerieren. Die enthaltenen Gerbstoffe bewirken, dass sich die Gefäße zusammenziehen; dadurch wird ein möglicher Flüssigkeitsaustritt verringert. Gerbstoffe erreichen durch eine Veränderung der hauteigenen Eiweiße, dass die feinen Nerven an der Hautoberfläche unempfindlicher werden - so lässt auch der Schmerz etwas nach.
  • Olivenöl mit dem Saft einer Zitrone gemischt, ist in den Mittelmeerländern ein bewährtes Mittel gegen Sonnenbrand.
  • Da über die verbrannten Stellen Feuchtigkeit verloren gehen kann, sollte Sie vor allem in der akuten Phase vermehrt Flüssigkeit zu sich nehmen. Besonders gesund und hilfreich sind isotonische Getränke wie Apfelsaftschorle.
  • Meiden Sie in dieser Zeit die Sonne! Wer sich trotz Sonnenbrand der Sonne aussetzt, riskiert nicht nur eine Verschlimmerung des jetzigen Zustandes, sondern auch Langzeitfolgen wie Hautkrebs. Auch normale Kleidung ist durchlässig für UV-Strahlen. Ein normales helles T-Shirt bietet kaum UV-Schutz; ist es nass geworden, ist der Effekt gleich null. Dunkle, dichte T-Shirts sind hilfreicher. Allerdings heizen diese sich leichter auf - Hitze verschlimmert den Sonnenbrand.

Wann sollten Sie bei Sonnenbrand einen Arzt aufsuchen?

  • Ein Sonnenbrand ist eine Verbrennung der Haut. Am häufigsten ist die Verbrennung ersten Grades mit Rötung, Schwellung und Schmerzen. Die Verbrennung zweiten Grades äußert sich durch Brandblasen oder einem feuchten Grund. Bei einer Verbrennung zweiten Grades ist ein Besuch beim Hausarzt angezeigt.
  • Der Arzt sollte bei einer großflächigen Verbrennung bei Kindern und Säuglingen zumindest informiert werden. Gemeinsam kann dann entschieden werden, wie das weitere Vorgehen ist.
  • Ist Ihr Rücken oder Kopf vom Sonnenbrand betroffen und leiden Sie außerdem unter Kopfschmerzen, Nackensteifigkeit oder Benommenheit, verlieren Sie keine Zeit und fahren Sie zum Arzt oder direkt ins Krankenhaus - die Gefahr einer Hirnhautentzündung besteht.
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