- 30.12.2010 Dorothea Stuber
Wenn Sie die Anschrift auf Ihren Briefen richtig eintragen und alles hinzufügen, was zur Anschrift gehört, sorgen Sie dafür, dass die Post ihr Ziel schneller erreicht. Briefe, deren Adressaten automatisch ausgelesen werden können, werden natürlich schneller befördert als andere Sendungen.
Was zur Anschrift auf dem Briefumschlag gehört
- Ob sie nun mit der Maschine oder mit der Hand schreiben ist zweitrangig, die Adresse sollte immer in Druckbuchstaben und mit möglichst gleicher Schriftgröße geschrieben werden.
- Die Adressangaben sollten nicht breiter als zehn Zentimeter sein.
- Nehmen Sie keine Umrahmungen oder Unterstreichungen vor, weder bei einer Inlands- noch bei einer Auslandsanschrift.
- Schreiben Sie linksbündig und im Block, Leerzeilen gehören nicht zur Anschrift. Früher war es üblich zwischen Straße und Ort eine Leerzeile zu setzen, heutzutage ist das nicht mehr notwendig.
- Am besten erkennen die Maschinen eine dunkle Schrift auf einem hellen, möglichst einfarbigem Hintergrund.
- In einem Fensterbriefumschlag muss die Anschrift komplett zu sehen sein. Nur wenn der Rand auf allen Seiten wenigstens drei Millimeter dick ist, sind Anschriften maschinenlesbar.
- Was zur nationalen Anschrift gehört: Name des Empfängers, eventuell nähere Bezeichnung, eventuell Ortsteil, Zustell- oder Abholangaben, Postleitzahl, Bestimmungsort
- Setzen Sie bei einer Sendung innerhalb Deutschlands vor die Postleitzahl keine Länderangabe wie beispielsweise „D-„.
- Es stellt sich in diesem Zusammenhang natürlich auch die Frage, was zur internationalen Anschrift gehört: Notieren Sie den Bestimmungsort der Sendung möglichst in Großbuchstaben und in der Landessprache des Empfängers. Den Namen des Landes schreiben Sie ebenfalls in Großbuchstaben auf die letzte Zeile, und zwar in Deutsch, Englisch oder Französisch.