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Was fressen Weinbergschnecken? - Wissenswerte Informationen zu den Weichtieren

Weinbergschnecken gehören zu den Landschnecken, und tragen ein Schneckenhaus. Die Tiere fressen nur Pflanzen, und legen manchmal beachtliche Strecken zurück, um genügend Nahrung zu bekommen.

Die Weinbergschnecke gehört zu den großen Landschnecken.
Die Weinbergschnecke gehört zu den großen Landschnecken.

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Da Weinbergschnecken nie in größeren Gruppen auftreten, richten sie in Ihrem Garten eigentlich keinen Schaden an. Am liebsten frisst die Schnecke welke Pflanzenteile. Das können alle auf dem Boden liegenden Pflanzenteile, wie abgefallene Blätter, Obst und Ähnliches sein. Um das Fressen aufzunehmen, benutzen die Weinbergschnecken ihre spezielle Raspelzunge. Auf dieser Zunge befinden sich mehrere tausend Zähne, womit sie ihre Nahrung aufnehmen können. Dabei ziehen die Schnecken die Zunge über das Fressen, und befördern es so in den Schlund.

Nahrungsmittel für Schnecken aus heimischen Gärten

  • Haben die Weinbergschnecken großen Hunger, dann fressen sie auch Petersilie, Gurken und andere heimische Gemüsesorten, die im Garten angebaut werden. Dazu gehören auch die Blätter vom Kohl, wenn diese auf dem Boden liegen, oder aber das grüne Kraut von Möhren.

  • Falls im Garten Basilikum wächst, dann wird auch dieses von den Weichtieren als Nahrungsmittel genutzt. Häufig sind Weinbergschnecken wegen der pflanzlichen Abfälle auch an Komposthaufen zu finden, wo sich frische Gemüse- und Obstreste befinden.

Futtersuche und Wegstrecken der Weinbergschnecken

Wenn die Weinbergschnecken nach Nahrung suchen, dann nutzen sie ihre Fühler, um sich zu orientieren. An denen hat sie kleine Geruchszellen und Sinneszellen, die ihr helfen, das Fressen besser zu finden.

  • Wenn sich die Weichtiere im Garten aufhalten, dann finden sie auch dort verschiedene Nahrungsmittel. Denn nicht immer sind es die welken Pflanzenteile, die von den Schnecken bevorzugt werden.

  • Die Weinbergschnecken gehören zu den größten Landschnecken, und legen manchmal sehr weite Strecken zurück, um an ihr Fressen zu kommen. Durchschnittlich schafft die Schnecke eine Strecke von rund drei Metern in einer Stunde.

Wenn Sie das Tier beim Kriechen beobachten, dann können Sie sehen, wie sie den vorderen Teil der Sohle anhebt, den Körper nachschiebt, und dann wieder etwas weiter vorne auf den Boden setzt. So schiebt sie sich Stück für Stück nach vorne, und hinterlässt dabei eine weißlich glitzernde Schleimspur.

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