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Was essen Mäusebabys? - So kann die Handaufzucht klappen

Wenn sich die Mutter der neugeboren Mäuse nicht richtig oder gar nicht um die Tiere kümmert, dann müssen Sie die Mäusebabys mit der Hand aufziehen. Was die Mäusebabys essen und wie Sie die Tiere richtig füttern, können Sie dieser Anleitung für die Handaufzucht entnehmen.

Mäusebabys brauchen ein warmes Nest.
Mäusebabys brauchen ein warmes Nest.

Was Sie benötigen:

  • Katzenaufzuchtmilch
  • süße Sahne
  • Fencheltee
  • Schmelzflocken
  • Aufzuchtflasche
  • Zeit
  • Geduld
  • weiches Tuch
  • warmes Nest

Bei der Handaufzucht von Mäusebabys ist es wichtig, dass die kleinen Tiere genug essen und dass die richtigen Zutaten für die Milch verwendet werden.

Die richtige Milch für Mäusebabys

  • Das Essen muss genau auf die Bedürfnisse der Neugeborenen abgestimmt sein, damit die Tiere weder über- noch unterversorgt werden. Am besten gelingt Ihnen die Handaufzucht, wenn Sie eine Aufzuchtmilch für Katzen verwenden.
  • Ergänzend zu der Aufzuchtmilch benötigen Sie noch Fencheltee und süße Sahne, die Sie im Verhältnis 1:1 miteinander mischen müssen. Sind die Mäusebabys ungefähr eine Woche alt, dann geben Sie zusätzlich noch ein paar Schmelzflocken in die Milch.
  • Haben Sie sich für eine bestimmte Aufzuchtmilch entschieden, dann dürfen Sie diese nicht mehr wechseln, da die Mäusebabys diese Umstellung nur sehr schlecht vertragen würden. Deswegen sollten Sie sich im Fachgeschäft direkt für ein hochwertiges Produkt entscheiden.

Wann und wie viel die Mäusebabys essen

  • Da die Tiere noch sehr klein sind, ist auch die Futtermenge gering, die mit einer Mahlzeit aufgenommen wird. Deswegen müssen Sie die Mäusebabys regelmäßig mit Essen versorgen. In den ersten Tagen nach der Geburt essen die Kleinen durchschnittlich alle zwei Stunden zwischen einem und drei Millilitern der frischen und handwarmen Milch.
  • Danach ist es ausreichend, wenn Sie die Tiere alle drei bis vier Stunden mit Milch versorgen und dabei langsam die Trinkmenge immer ein bisschen steigern. Nehmen Sie sich also ausreichend Zeit für die Fütterung der Mäusebabys, damit auch alle Tiere satt werden.
  • Haben die Jungtiere schon die Augen geöffnet, dann reicht es auch, wenn Sie den Tieren alle fünf bis sechs Stunden etwas zu essen geben. Sie können die Milch jetzt auch schon mit ein paar Schmelzflocken anreichern und die Mahlzeiten so noch nahrhafter machen.

Was die Tiere nach dem Füttern benötigen

  • Kümmert sich das Muttertier nicht um die Mäusebabys und ziehen Sie die Tiere wie beschrieben mit der Hand auf, dann müssen Sie natürlich auch die Pflege der Tiere übernehmen. Beginnen Sie damit nach jeder Fütterung, indem Sie den Tieren mit einem weichen Tuch das Maul säubern und Milchreste entfernen.
  • Dann müssen Sie den Bauch der Mäusebabys massieren, damit die Verdauung der Tiere angeregt wird und die Babys Urin und Kot absetzen können. Ist das nicht der Fall, dann kann das zur Gefahr für die Jungtiere werden. Nehmen Sie einfach eine Fingerspitze und machen Sie ganz vorsichtig leicht kreisende Bewegungen am Bäuchlein der Tiere und massieren Sie immer im Uhrzeigersinn.

Nun haben Sie alles getan, was auch die Mutter der Mäusebabys tun würde, und können die Tiere nach dem Essen wieder zurück in ein warmes und gut gepolstertes Nest legen.

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