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Was braucht man für eine Überweisung?

Nahezu jeder Bürger in Deutschland hat spätestens ab Erreichen der Volljährigkeit ein Girokonto, auf das beispielsweise Gehälter gebucht werden. Zudem wird das Konto genutzt, um Überweisungen zu tätigen. Unabhängig davon, ob Sie eine Rechnung online oder per Beleg überweisen, braucht es einige Angaben, welche die Bank von Ihnen fordert. Dazu gehört beispielsweise der Name des Empfängers.

Auf dem Überweisungsbeleg sind zahlreiche Angaben zu machen.
Auf dem Überweisungsbeleg sind zahlreiche Angaben zu machen.

Welche Angaben beim Überweisen gebraucht werden

Es gibt einige Pflichtangaben und darüber hinaus optionale Angaben, die für die korrekte Verarbeitung einer Überweisung gebraucht werden.

  • Wenn Sie eine Überweisung tätigen möchten, dann wird auf jeden Fall der Name des Empfängers gebraucht. Es handelt sich dabei um den Kontoinhaber, dem Sie das Geld überweisen möchten. Dabei kann es sich sowohl um eine natürliche Person als auch um ein Unternehmen handeln.
  • Die zweite obligatorische Angabe, die ebenfalls immer benötigt wird, ist die Kontonummer des Empfängers. Manche Banken vergleichen im System nach wie vor automatisch, ob Name des Kontoinhabers und Kontonummer zueinanderpassen. Ist dies nicht der Fall, wird die Überweisung entweder zurückgebucht oder erst gar nicht angenommen.
  • Die dritte notwendige Angabe ist die Bankleitzahl des Institutes, bei welchem der Empfänger sein Konto führen lässt. Mittlerweile kann die Angabe von Kontonummer und Bankleitzahl auch durch die sogenannte IBAN ersetzt werden, da diese beide Angaben automatisch enthält.
  • Seit 1. Februar 2014 ist auch in Deutschland die Nutzung des SEPA-Verfahrens Pflicht. SEPA soll für einen in Europa einheitlichen Zahlungsverkehr sorgen und beinhaltet vor allem, dass bei Überweisungen zukünftig die IBAN als Nummer an die Stelle von Kontonummer und Bankleitzahl tritt. Wer ins Ausland überweist, muss zusätzlich zur IBAN noch den BIC-Code der Empfängerbank angeben.
  • Die vierte Angabe, die bei jeder Überweisung ebenfalls gemacht werden muss, ist der Betrag, der angewiesen werden soll. Hier sollten Sie darauf achten, dass Sie alle Ziffern an die richtige Stelle setzen. Denn ein verschobenes Komma kann schnell dazu führen, dass Sie beispielsweise statt 100 Euro irrtümlich 1.000 Euro überweisen.

Worauf Sie bei der Überweisung achten sollten

  • Die Überweisung bietet als Zahlungsmethode zwar einige Vorteile, ist aber auch mit Nachteilen ausgestattet. Im Gegensatz zur Lastschrift ist es bei einem überwiesenen Betrag beispielsweise so, dass dieser nicht ohne Zustimmung des Zahlungsempfängers zurückgebucht werden darf.
  • Sie sollten daher sowohl beim Ausfüllen des Beleges als auch beim Online-Banking darauf achten, dass Sie alle gemachten Angaben noch einmal überprüfen. So kann vermieden werden, dass Sie beispielsweise falsche Beträge überweisen oder das Geld an einen nicht korrekten Zahlungsempfänger senden.
  • Zu den optionalen Angaben, die Sie im Zuge der Zahlung machen können, gehört der Verwendungszweck. Hier können Sie beispielsweise genau definieren, zu welchem Zweck Sie die Zahlung anweisen und wofür das Geld bestimmt ist. (Alle Angaben: Stand 03/2014)
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