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Was bedeutet hämodynamisch? - Infos zum Blutfluss in den Gefäßen

Hämodynamisch bedeutet in der medizinischen Fachsprache "den Blutfluss in den Gefäßen betreffend". Eine Vielzahl von Faktoren beeinflusst dabei auf teils überraschende Weise die Hämodynamik.

Die Konzentration der Blutzellen beeinflusst die Hämodynamik.
Die Konzentration der Blutzellen beeinflusst die Hämodynamik.

Was bedeutet Hämodynamik?

Der Blutfluss in den Gefäßen wird von verschiedenen Faktoren bestimmt. Einige von ihnen beeinflussen sich wiederum wechselseitig. 

  • Die Viskosität des Blutes, also seine Zähflüssigkeit, ist einer dieser Faktoren. Enthält es nämlich mehr Zellen, ist es zähflüssiger. Auch die Verformbarkeit der Blutkörperchen beeinflusst die Fließeigenschaften des Blutes. 
  • Auch der Blutdruck gehört zu den hämodynamischen Kräften. Das Gleiche gilt für das Herzschlagvolumen, also die Blutmenge, die das Herz während einer Kontraktion auswirft.
  • Besonders leicht verständlich ist, dass auch der Durchschnitt eines Gefäßes einen Einfluss auf die Hämodynamik ausübt.
  • Dass die Arterien elastische Wände besitzen, macht einen stetigen Blutfluss nicht nur überhaupt möglich, sondern wirkt auch auf seine Qualität ein. 
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Wie werden die hämodynamischen Kräfte reguliert?

Über die oben genannten Faktoren reguliert der Körper im Ganzen die Hämodynamik. Doch was bedeutet das im Einzelnen und wir werden diese Kräfte reguliert? 

  • Das vegetative Nervensystem steuert vorrangig das Funktionieren des Herzkreislaufsystems, wie beispielsweise Herzschlag und Blutdruck.
  • Seine beiden Teile, Sympathikus und Parasympathikus haben dabei gegenteilige Effekte. Im Bezug auf Herzschlag und Blutdruck bedeutet dies, dass der Sympathikus anregend wirkt, während der Parasympathikus entspannende Effekte hat. 
  • Darüber hinaus steuern auch Hormone die hämodynamischen Kräfte. Adrenalin und Noradrenalin wirken beispielsweise anregend auf das Herz-Kreislauf-System insgesamt. 
  • Besonders erstaunlich ist aber die lokale Regulierung durch Hormone, die in den Gefäßwänden selbst produziert werden. Sie können bei einer hohen Belastung nicht nur für eine Entspannung der Gefäße, sondern sogar für eine Verstärkung seiner Muskulatur sorgen. 
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