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Was bedeutet Browser? - Eine fachmännische Erklärung

Fast täglich benutzt man Wörter wie „Web“ oder „Browser“, doch soll man erklären, was ein Begriff genau bedeutet, kommt man gern ins Stocken.

Browser stellen Inhalte des World Wide Webs dar.
Browser stellen Inhalte des World Wide Webs dar. © Gerd_Altmann / Pixelio

Was bedeutet das Wort ursprünglich?

  • "Browser" ist ein Begriff aus dem Englischen. Das Verb „to browse“ bedeutet „durchsuchen“ oder auch „umsehen“.
  • Bereits als Bücher und Zeitschriften sich als Medien etablierten, bekam das Wort eine Zusatzbedeutung und wurde umgangssprachlich auch genutzt, um „Schmökern“ auszudrücken.
  • Als der Computer zum Massenmedium wurde, nahm man die Bedeutung von „Schmökern“ und verwendete diese fortan nun nicht mehr nur für Printmedien.
  • Als der Begriff zum ersten Mal auf den Bereich der Computer erweitert wurde, bedeutete er allerdings nur das Nutzen von Elementen zur Navigation, sprich Buttons zum Zurückgehen oder Vorspringen. Erst seit es Hypertexte gibt (also Texte, in denen Links eingepflegt sind), bekam das Wort die heutige Bedeutung.
  • Die Tätigkeit des Schmökerns durch das Internet wurde substantiviert und man leitete aus dem Verb „to browse“ das Nomen „Browser“ ab.

Der Browser für das Internet

  • Das Wort gilt heute als Oberbegriff für alle Computerprogramme, die das Durchstöbern des Internets möglich machen.
  • Entsprechende Software wird nicht nur auf PCs angewandt, sondern findet auch auf kleineren Geräten ihre Anwendung, sprich auf Tablets oder Smartphones.
  • Für die breite Masse bedeutet dies, dass man Software zur grafischen Darstellung von Inhalten als Browser bezeichnet.
  • Allerdings können auch reine Textdaten ausgegeben werden. Solche textbasierten Anwendungen werden ebenfalls als Browser bezeichnet. Die Darstellung von Grafik ist also kein Kriterium zur Definition.
  • Neben der Unterscheidung zwischen Text- und Grafikdarstellung kann man auch Online- und Offline-Browser differenzieren. Letztere dienen nicht dem Surfen im Internet, sondern laden lediglich Inhalte, die lokal gespeichert sind. So können Webseiten offline betrachtet werden, etwa zu Schulungszwecken.
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