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Warum laufen meine Fenster von innen an? - Mögliche Ursachen

Fenster können auch von innen nass werden. Wenn Sie wissen wollen, warum Ihre Fenster von innen anlaufen, und wie Sie diesen Missstand vermeiden, sollten Sie Ihre Verhaltensweisen in der Wohnung überdenken.

Feuchtigkeit im Haus verursacht Schimmel.
Feuchtigkeit im Haus verursacht Schimmel. © Karin Schumann / Pixelio

Gerade in kalten Wintertagen zeigt sich, dass Fenster auch von innen anlaufen. Aber warum laufen Ihre Fenster von innen an? Nun, es liegt daran, dass Sie zu viel Feuchtigkeit produzieren. Mit Feuchtigkeit im Haus riskieren Sie Schimmelbildung.

Feuchtigkeit kondensiert innen

Sie sehen die Ursache am augenscheinlichsten, wenn Sie heiß baden oder duschen. Schnell sind Spiegel und Fenster beschlagen. Wenn Sie die Ursache kennen und wissen, warum die Fenster anlaufen, können Sie etwas dagegen tun.

  • Zunächst müssen Sie wissen, dass Luft mit einer bestimmten Temperatur immer nur eine bestimmte Menge an Feuchtigkeit speichern kann. Nimmt die Temperatur ab oder nimmt die Feuchtigkeit in der Luft zu, ist die Luft nicht mehr in der Lage, die vorhandene Feuchtigkeit zu speichern. Die Feuchtigkeit kondensiert.
  • Es bildet sich Dunst oder Nebel. Der Dunst schlägt sich am Spiegel und eben an der Fensterscheibe nieder. Ihre Fenster laufen an. Wenn sich in der Natur Wolken bilden, läuft der gleiche Vorgang ab.
  • Wird es draußen besonders kalt, friert die Feuchtigkeit am Fenster auch an.

Alurahmen laufen am schnellsten an

  • Wenn Sie Aluminiumfensterrahmen haben, zeigt sich das Problem besonders schnell. Das Metall kühlt infolge des direkten Kontakts mit der Außentemperatur sehr stark ab, sodass sich dort als Erstes die Feuchtigkeit niederschlägt. Bei Isolierglasfenstern dauert es etwas länger, da die innere Scheibe durch die äußere Scheibe geschützt ist und nicht so schnell auskühlt.
  • Sie können einiges dagegen tun. Die beste, wenn auch nicht alles regelnde, Methode besteht darin, dass Sie Ihr Fenster öffnen und die Feuchtigkeit nach draußen abziehen lassen.
  • Sie können auch die Heizungs- und Raumtemperatur so weit erhöhen, dass die Luft in der Lage ist, zusätzliche Feuchtigkeit zu speichern. Sie zögern die Kondensation hinaus. Allerdings ist dies nicht besonders wirtschaftlich und energetisch wenig sinnvoll.

Wischen Sie Ihre Fenster trocken

  • Saugen Sie die sich innen am Fenster niedergeschlagene Freundlichkeit möglichst mit einem Schwamm oder Wischtuch auf. Tun Sie dies nicht, verdunstet die Feuchtigkeit oft wieder, wird in der Raumluft gespeichert und schlägt sich bei absinkender Temperatur sofort wieder an der Scheibe nieder.
  • Wenn Sie duschen, sollten Sie die Duschwände trocken reiben und verhindern, dass das an den Wänden festgesetzte Duschwasser verdunstet und letztlich innen am Fenster niederschlägt.
  • Wenn Sie im Badezimmer einen Kondensationstrockner nutzen, der einen Teil des der Wäsche entzogenen Wassers in den Raum abgibt, sollten Sie immer das Fenster geöffnet halten.
  • Auch beim Kochen in der Küche entsteht viel verdunstende Feuchtigkeit. Decken Sie Kochtöpfe beim Kochen ab. Lassen Sie keine Töpfe mit Wasser offen herumstehen. Benutzen Sie eine Dunstabzugshaube.
  • Trocken Sie Ihre gewaschene Wäsche möglichst auf den Balkon. Ansonsten hilft nur lüften.
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