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Warum ist ein FSJ sinnvoll? - So wägen Sie Vor- und Nachteile ab

Sie spielen mit dem Gedanken, ein FSJ zu machen, sind sich aber noch nicht ganz sicher? Warum ein FSJ sinnvoll ist, erfahren Sie hier.

Ein FSJ kann viel Freude bereiten.
Ein FSJ kann viel Freude bereiten.

Warum ein FSJ sinnvoll ist

  • Wenn Sie zwischen 16 und 27 Jahre alt sind, haben Sie die Möglichkeit, ein Freiwilliges Soziales Jahr, kurz FSJ, im sozialen Bereich zu machen.
  • In einem solchen Jahr können Sie zum Beispiel im Altenheim oder Krankenhaus arbeiten, sich in einer Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung engagieren, in einer Kita mitarbeiten oder eine kulturelle Einrichtung unterstützen. Es gibt unzählige soziale Betätigungsfelder, aus denen Sie sich, je nach Ihren Wünschen, das für Sie Interessanteste auswählen können. Gerade vor dem Hintergrund, dass es keinen Zivildienst mehr gibt, sind viele soziale Einrichtungen nun auf freiwillige Helfer angewiesen und freuen sich, wenn sie Unterstützung bekommen.
  • Warum ein FSJ sinnvoll ist, liegt klar auf der Hand. Mit einem Freiwilligen Sozialen Jahr tun Sie etwas Gutes und Sinnvolles für andere Menschen.
  • Doch es gibt noch einen Grund, warum ein Freiwilliges Soziales Jahr sinnvoll ist. Sie tun mit einem FSJ nämlich nicht nur etwas für andere Menschen, sondern auch für sich selbst. Durch ein solches Jahr lernen Sie viel über sich selbst, bekommen einen anderen Blickwinkel auf Dinge wie vermeintliche Selbstverständlichkeiten im Leben, das soziale Miteinander, Gesundheit, Toleranz und Hilfsbereitschaft. Sie werden sich durch ein FSJ garantiert persönlich weiterentwickeln.
  • Ein FSJ kann Ihnen auch den Einstieg in einen sozialen Beruf erleichtern, da Sie damit beweisen, dass Sie sich engagieren.
  • Auch wenn Sie keinen sozialen Beruf ergreifen möchten, macht sich ein FSJ gut im Lebenslauf. Denn Sie zeigen hiermit, dass Sie soziale Fähigkeiten besitzen und nicht nur an sich selbst denken. Dies sind Eigenschaften, die in allen Berufen gefragt sind.

Weitere Überlegungen zum FSJ

  • Ein negativer Punkt ist, dass Sie bei einem Freiwilligen Sozialen Jahr nicht viel Geld verdienen. Sie bekommen in der Regel eine Aufwandsentschädigung, sind pflege-, kranken- und sozialversichert. Sie müssen also schauen, ob Sie sich ein FSJ finanziell leisten können.
  • Zudem verzögert sich durch ein FSJ Ihre Berufsausbildung um ein Jahr. Wie bereits beschrieben, ist das FSJ jedoch auch für Menschen, die keinen sozialen Beruf anstreben, kein verlorenes Jahr. Von den sozialen Kompetenzen und Denkanstößen, die Sie durch ein FSJ erhalten, profitieren Sie sowohl beruflich, als auch privat.
  • Ein FSJ eignet sich optimal für Menschen, die nach der Schule noch nicht wissen, was Sie beruflich machen wollen, keinen Ausbildungsplatz gefunden haben oder auf einen Studienplatz warten.
  • Ob ein FSJ für Sie persönlich sinnvoll ist, können Sie, trotz der vielen genannten Vorteile, jedoch nur selbst entscheiden.
  • Wenn Ihnen eher danach ist, nach der Schule um die Welt zu reisen, ist das auch in Ordnung. Sie können das FSJ schließlich bis 27 machen und sich auch privat ehrenamtlich engagieren.
  • Sie sollten ein FSJ nicht nur wegen des vermeintlich guten Eindrucks in Ihrem Lebenslauf machen. Denn dann wird es Ihnen nichts bringen. Sie sollten sich stattdessen wirklich darauf einlassen, einmal etwas Neues zu erfahren und sich für Andere einzusetzen.
  • Wenn Sie nicht sicher sind, ob ein FSJ das Richtige für Sie ist, können Sie auch eine Zeit lang ein Praktikum im sozialen Bereich machen, oder ab und an ehrenamtlich in einer sozialen Einrichtung aushelfen. So sehen Sie, wie die Arbeit im sozialen Bereich ist und ob Sie sich vorstellen können, ein FSJ zu machen.
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