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Warum hängen in der Weihnachtszeit über vielen Türen Mistelzweige?

Vielerorts gehört das Aufhängen von Mistelzweigen über vielen Türen zur Weihnachtszeit wie das Aufstellen von Tannenbäumen. Aber warum ist das so und was hat das zu bedeuten?

Der Mistelzweig gehört zu Weihnachten.
Der Mistelzweig gehört zu Weihnachten.

Mistelzweige befinden sich zuerst auf Bäumen und dann über vielen Türen

Sie kennen mit Sicherheit auch die Abenteuer von Asterix und Obelix aus dem kleinen gallischen Dorf. Dann wissen Sie, warum der Druide es schafft, den Zaubertrank zu brauen. Es sind die vielen Mistelzweige, die dem Gebräu die Kraft verleihen.

  • In Wirklichkeit handelt es sich bei dem Zaubermittel um eine immergrüne Schmarotzerpflanze. Diese bevorzugt es, auf Bäumen zu hängen - und das nicht nur zur Weihnachtszeit. Aber warum tut die Mistel das?
  • Hat die Pflanze sich erst einmal bei einem Wirt eingenistet,  versorgt sie sich über diesen mit Nährstoffen und Flüssigkeit. Die Mistelzweige wachsen und gedeihen. Sie breiten sich immer mehr aus und schaden dem Baum, bis dieser zugrunde geht oder bis die Zweige zur Weihnachtszeit an den Türen hängen.

Warum die Zweige gerade zur Weihnachtszeit hängen

Mistelzweige wurden schon bei den Kelten und alten Germanen verwendet. Sie sollten helfen, für Frieden zu sorgen, böse Geister zu vertreiben und Fruchtbarkeit zu gewähren.

  • In England ist es schon lange Brauch, die Pflanze zur Weihnachtszeit über viele Türen zu hängen. Erst seit jüngerer Zeit kann man auch bei uns immer häufiger Mistelzweige zum Fest entdecken.
  • Sie erhalten das Immergrün, bestückt mit vielen weißen Beeren, auf den Märkten und im Gartenhandel. Zu Hause angekommen sollten Sie die Zweige mit einer festlichen Schleife schmücken und über die wichtigsten Eingänge hängen.
  • Wie es in England üblich ist, dürfen diejenigen Menschen, die sich unter einem solchen Zweig treffen, küssen. Die Anzahl der Küsse richtet sich nach der Menge der Beeren.
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