Alle Kategorien
Suche

Warum gibt es Viren? - Kleine Evolutionskunde

Sie befallen Menschen, Pflanzen, Tiere und sogar Bakterien sind vor ihnen nicht sicher. Die Rede ist von Viren. Obwohl sie so winzig sind, dass Sie sie nur unter einem Mikroskop sehen können, können Viren trotzdem einen großen Schaden anrichten. Warum es Viren gibt, ist deshalb immer noch eine spannende Forschungsfrage.

Nicht jeder Virenkontakt führt zu ernsten Krankheiten.
Nicht jeder Virenkontakt führt zu ernsten Krankheiten.

Welche Thesen gibt es in der Virologie?

Wenn Sie sich fragen, warum es Viren gibt, werden Sie nur schwer auf befriedigende Antworten stoßen. Die biologische Forschung hat zwar diverse Theorien aufgestellt, dennoch sind diese Annahmen über den Ursprung der Viren schwer oder auch unmöglich zu beweisen.

  • Manche Forscher sind der Meinung, dass Viren eine Vorform für zelluläres Leben seien. Andere wiederum behaupten, es handle sich um Gene, die sich innerhalb der Evolution von unterschiedlichen Lebewesen gelöst und verselbstständigt haben.
  • Für die erste These spricht beispielsweise, dass Viren nicht aus Zellen bestehen und dadurch nicht als Lebewesen bezeichnet werden. Durch das Fehlen der Zellen hat ein Virus außerdem nicht die nötigen Voraussetzungen zur alleinigen Fortpflanzung. Deshalb brauchen Viren andere Zellen, die ihnen als Wirt dienen und eine Vermehrung ermöglichen. Wenn Sie sich schon einmal einen Grippevirus eingefangen haben, wissen Sie nicht nur, welche Konsequenzen dieser Prozess hat, sondern auch, wie schnell sich eine Viruserkrankung im Körper ausbreitet.
  • Da die Möglichkeit der Fortpflanzung dennoch ein Merkmal für Lebewesen ist, ordnen viele Wissenschaftler den Virus auch als eine Form ein, die an der Schwelle zum Leben steht.
  • Die unterschiedlichen Theorien zeigen, dass sich die Frage nach dem Ursprung nicht mit Sicherheit beantworten lässt. Die Virologie wird für die Biologen sicher noch lange ein aufregendes Forschungsfeld bleiben.

Viren sind überall

  • Da kein Lebewesen vor den Viren und ihrer Anpassungsfähigkeit sicher zu sein scheint, fühlen sich viele Menschen bedrängt durch die für das menschliche Auge unsichtbare Bedrohung. Wenn auch Sie Angst davor haben, virenverursachte Krankheiten wie eine Grippe, Masern, Röteln, Mumps, Windpocken und andere zu bekommen, sollten Sie sich trotzdem nicht in einem Waschzwang oder Kontaktängste hineinsteigern.
  • Viele alltägliche Viren meistert ein gesundes Immunsystem von allein, ohne dass es Ihnen bewusst ist. Wenn Sie Ihren Körper mit gesundem Essen unterstützen und stärken, ist das besser, als vor lauter Virenangst das Haus nicht mehr zu verlassen.
  • Natürlich sollten Sie auch auf Hygiene achten. Regelmäßiges Händewaschen ist wichtig, aber wenn Sie das Haus nur noch mit Handschuhen verlassen, sollten Sie überdenken, ob es sich nicht um ein übertriebenes Verhalten handelt. Denn der Kontakt mit der Umwelt hat auch einen Trainingseffekt für unser Immunsystem, der im Kampf gegen Viren eine wichtige Vorbeugung darstellt. Es ist also nicht immer schlimm, dass es fast überall Viren gibt. Nicht alle sind für Sie lebensbedrohlich.
Teilen:
Der Inhalt der Seiten von www.helpster.de wurde mit größter Sorgfalt, nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit kann gleichwohl keine Gewähr übernommen werden. Aus diesem Grund ist jegliche Haftung für eventuelle Schäden im Zusammenhang mit der Nutzung des Informationsangebots ausgeschlossen. Informationen und Artikel dürfen auf keinen Fall als Ersatz für professionelle Beratung und/oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte angesehen werden. Der Inhalt von www.helpster.de kann und darf nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.