Den Warmwasserverbrauch einzuschränken verschafft Ihnen mehr finanziellen Freiraum, senkt den CO2-Ausstoß und spart Ressourcen. Manchmal hilft schon ein bewussteres Handeln bei täglichen Verrichtungen, um erhebliche Einsparungen zu erreichen.
- 13.12.2011 Achim Günter
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Jeder kann seinen Warmwasserverbrauch ohne großen Verzicht einschränken
- Viele Verrichtungen gehen dem Menschen so in Fleisch und Blut über, dass er sich gar keine Gedanken mehr darüber macht. Die immer gleichen Abläufe werden zum Teil fast schon vollautomatisch immer und immer wieder nach demselben Muster abgehandelt. Bei wiederkehrenden Handlungen sind die Gedanken schon ganz woanders, nur nicht bei der sich im Moment abspielenden Tätigkeit. Hier nur etwas bewusster zu handeln, könnte dazu führen den Warmwasserverbrauch drastisch zu senken und damit gleichzeitig Energie zu sparen.
- Beim Zähneputzen ist der, der sich im Anschluss daran auf dem Weg zur Arbeit machen wird, womöglich schon in Gedanken dort und regelt im Vorhinein den Ablauf seines Arbeitstages. Ähnliches geschieht beim Rasieren und auch während des Duschens, bei vielen schweifen die Gedanken in ganze andere Richtungen. Wären sie bei der Sache, die gerade abgehandelt wird, könnten allein durch das Abstellen der Gedankenlosigkeit, im Bereich des Warmwasserverbrauchs erhebliche Mengen eingespart werden.
Gedankenverlorenheit kostet manchmal Geld und schadet der Umwelt
- Es ist mit Sicherheit auch immer ein klein wenig Bequemlichkeit mit dabei, wenn z. B. beim Zähneputzen anstelle der Benutzung des Zahnputzbechers lieber das warme Wasser laufen gelassen wird, schließlich sind es ja auch nur ein paar Minuten. Warum sollte auch für diese kurze Zeit das Warmwasser, wo Sie doch auch gerade das richtige Mischungsverhältnis eingestellt haben, abgestellt werden. Ähnlich verhält es sich beim Rasieren, denn auch hier wird der Warmwasserverbrauch unnötig in die Höhe getrieben, weil das warme Wasser bei einigen, obwohl es immer nur kurz gebraucht wird, während der gesamten Zeit, die zum Rasieren benötigt wird, durchgängig läuft.
- Bei der Körperhygiene setzt sich die alltägliche Gedankenverlorenheit aufgrund der aufgekommenen Routine in gleicher Weise fort. Wer meint er hätte schon durch seine Wahl, lieber zu duschen als zu baden, einen warmwasserverbrauchreduzierenden Schritt getan, liegt hier natürlich absolut richtig. Duschen kann natürlich erhebliche Wassermengen einsparen, aber nur, wenn man hier auch darauf achtet, das warme Wasser nur dann anzustellen, wenn es wirklich benötigt wird, nämlich zum Nasswerden und zum Abspülen, hat man die wahren Einsparmöglichkeiten, die das Duschen mit sich bringt, ausgenutzt.
- Wenn Sie sich lange unter der laufenden Dusche aufhalten, könnten Sie auch gut und gerne baden, weil sich hier der Warmwasserverbrauch mit jeder verstrichenen Minute immer mehr annähert.