- 23.11.2011 Dirk Markendorf
- Theraband/ Flexband
- Sport-Outfit
Warming up - gesundheitlich unbedingt erforderlich
Aus diversen Gründen ist es unerlässlich, sich vor dem Sport mit Warming up Übungen aufzuwärmen. Dieses Aufwärmen hat mehrere Vorteile.
- Das Warming up kann man mit diversen Übungen absolvieren. Durch das Aufwärmen kommt einerseits der Kreislauf in Schwung, sodass Ihr Herz mehr Blut in die Extremitäten pumpt.
- Außerdem stehen Ihnen für die körperlichen Anstrengungen mehr Energiereserven in Form von Zucker für Anstrengungen zur Verfügung, sodass Sie über mehr Kraft verfügen.
- Ferner werden durch die vermehrte Durchblutung und Reibung der Muskeln diese wärmer, sodass die Koordination und Bewegungen weicher und flexibler erfolgen. Profisportler aus sämtlichen Bereichen nutzen dieses Wissen und bereiten mit dem Warming up mit gezielten Übungen sich auf Wettkämpfe vor, sodass keine Zerrungen, Muskelfaserrisse und anderweitige gesundheitliche Einbußen entstehen.
- Zum Warming up gehört neben den Übungen auch das Dehnen und Strecken der Beine, Arme und des Rumpfes, denn nur so vermeiden Sie Überlastungen der Gelenke, die ebenfalls mit einbezogen werden sollten.
Spezielle Übungen zum Aufwärmen
Damit Ihr Warming up mithilfe der Übungen auch effektiv ist, sollten Sie mit Sportkleidung die aufzuwärmenden Bereiche besonders mit Kleidung bedecken. Auf diese Weise bleiben die Muskeln während des Warming ups warm und kühlen nicht aus. Erst nach dem Warming up sollten Sie Ihre Muskeln dehnen, denn kalte Muskeln sind zäh und lassen sich nicht gut strecken und dehnen.
- Zum grundsätzlichem Aufwärmen sollten Sie im Rahmen des Warming ups entweder auf der Stelle laufen, oder in einer Halle locker wenige Runden traben, sodass Ihr Herzkreislaufsystem in Gang kommt. Gleichzeitig werden die Beine und Oberschenkel mit vermehrter Durchblutung wärmer und somit auch mit zusätzlicher Energie versorgt.
- Während des Laufens sollten Sie leicht den Oberkörper mit angewinkelten Ellenbogen nach links und rechts neigen, sodass Ihre Rumpf-, Hüft-, und Bauchmuskulatur inkl. der Arme warm werden.
- Während des Laufens ziehen Sie Ihre Oberschenkel auch nach oben an, sodass der untere Bauchmuskelbereich ebenfalls während des Warming ups erfasst ist. Kreisen Sie zusätzlich die Arme auch während des Laufens nach vorne und hinten, sodass Ihre Schulterpartie ebenfalls geschmeidig und flexibel wird.
- Sie sollten nach dem Warming up mit diesen Übungen die so vorbereitete Muskulatur dehnen. Machen Sie für die Beine einen Ausfallschritt nach vorne und stützen sich auf den Oberschenkel auf. Auf diese Weise wird der hintere Teil der Oberschenkelmuskeln gedehnt. Natürlich sollten Sie diese Dehnübungen beidseitig absolvieren.
- Für das Dehnen des Armes strecken Sie diesen gegen eine Mauer, wobei eine leichte Überdehnung nach hinten erfolgt, während Ihr Oberkörper nach vorne gerichtet ist. Auf diese Weise dehnen Sie die Brust- und Armmuskeln inkl. Bizeps. Auch diese Übungen sollten Sie beidseitig durchführen.
- Sofern Sie eine Ballsportart ausüben (Tennis, Basketball, Tischtennis, etc.) sollten Sie vor einem Wettkampf vorerst zum Einüben der konkreten Bewegungsabläufe ein leichtes Training absolvieren. Auf diese Weise integrieren Sie die vor allem geforderten Muskelpartien gesondert. Beim Krafttraining mit höheren Widerständen bedeutet dieses, dass Sie einige Wiederholungen mit erst ca. 50 % des Endgewichtes absolvieren, damit für die 100%iger Belastung mit Gewichten die entsprechenden konkreten Muskelpartien besonders belastungsfähig sind.
Sie sollten dem Warming up mit den konkreten Übungen einen großen Stellenwert beimessen, um Verletzungen zu vermeiden. In Kurzpausen während der Sportausübung bedecken Sie die entsprechenden Areale mit Kleidung oder einem Handtuch, damit keine Auskühlung stattfindet, auch das Herumspringen auf der Stelle und Klatschen mit der flachen Hand auf große Muskelpartien fördert die lokale Durchblutung zusätzlich.