- 27.10.2011 Dr. Hannelore Dittmar-Ilgen
- Backpulver bzw. Natron
- Kochlöffel
- Gebissreiniger-Tab
- Reis oder Weizen
- warmes Wasser
- passende Flaschenbürste
Warmhaltekanne reinigen - mit Backpulver
Viele leichte Beläge lassen sich schon mit Backpulver oder Natron entfernen.
- Dazu schütten Sie den Inhalt eines Päckchens Backpulver oder einen Esslöffel Natron (z. B. Kaisernatron) in die Warmhaltekanne.
- Füllen Sie die Warmhaltekanne dann mit warmem Wasser bis zum Rand.
- Rühren Sie das Backpulver bzw. das Natron mit einem Kochlöffel um, damit es sich gut auflöst. Lassen Sie das Backpulver dann einige Zeit einwirken.
- Nun gießen Sie etwas von dem Einweichwasser ab und füllen einen bis zwei Esslöffel ungekochten Reis oder Weizen in die Kanne.
- Verschließen Sie die Warmhaltekanne gut und schütteln Sie den Inhalt gut durch. Die Reiskörner bzw. der Weizen sorgen dafür, dass gelöste Beläge abgerieben werden.
- Anschließend entfernen Sie Einweichwasser und Reis komplett aus der Isolierkanne.
- Mit einer Flaschenbürste lassen sich evtl. verbliebene Belagreste nun leicht entfernen.
- Spülen Sie die Kanne mit warmem oder gar heißem Wasser zum Schluss gründlich aus.
Isolierkanne mit Gebissreiniger-Tab reinigen
Manchmal muss man stärkeren Belägen zu Leibe rücken bzw. die Kanne soll innen wieder schön glänzend werden. Dies erreichen Sie mit einem Gebissreiniger-Tab. Dabei reicht es aus, eine preiswerte Sorte aus dem Drogeriemarkt zu wählen.
- Geben Sie den Tab in die Warmhaltekanne und befüllen Sie diese bis knapp unter den Rand mit warmem Wasser.
- Der Tab wird sich sprudelnd auflösen (daher die Kanne nicht ganz befüllen) und die Innenseite der Warmhaltekanne reinigen.
- Lassen Sie die Reinigungslösung einige Zeit einwirken.
- Nun fahren Sie mit der Reinigung wie oben beschrieben fort. Auch hier kann Reis oder Weizen die Reinigungs- und Ablösewirkung verstärken.
- Zur Not wiederholen Sie die gesamte Prozedur.
Auch Blumenvasen, Flaschen, Kaffee- oder Teekannen und viele andere Behälter, in die man schlecht hineinkommt, lassen sich mit diesen beiden Methoden gut reinigen. Den Reis muss man dann wegwerfen - eigentlich schade. Wer also oft so reinigen möchte, sollte sich kleine Metallkugeln kaufen, die denselben Zweck erfüllen und immer wieder verwendet werden können.