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Wann ist Vollmond? - So können Sie es berechnen

Wann der nächste Vollmond ist, kann man auch als Laie ziemlich genau berechnen. Dabei ist interessant, dass der zeitliche Abstand von einem Vollmond zum nächsten kürzer ist als die Dauer der meisten Kalendermonate. Wussten Sie, dass es Monate gibt, in denen der Himmelskörper - bedingt durch die Länge der Mondphasen - eventuell gar nicht in seiner vollen Schönheit zu bestaunen ist?

Um den Mond ranken sich viele Mythen.
Um den Mond ranken sich viele Mythen.

Wann der nächste Vollmond ist, können Sie einfach ausrechnen

  • Der durchschnittliche Abstand zwischen zwei Vollmonden beträgt 29 Tage, zwölf Stunden und vierundvierzig Minuten. Das bedeutet, dass Sie die runde Fläche des Mondes - vom selben Ort aus gesehen - nach Ablauf dieser Zeit wieder am Himmel vorfinden werden.
  • Wann genau und ob überhaupt er dann tatsächlich gut zu sehen sein wird, hängt natürlich auch von den jeweiligen Wetterbedingungen ab. Es gibt kleine Abweichungen von der Länge der Phasen, mit der sich die Spezialisten auskennen und beschäftigen.
  • Wann und in welchem Monat ist der Mond in seiner vollen Pracht gar nicht zu sehen? Ein Phänomen - das dadurch entsteht, dass die Mondphase knapp länger währt als der kurze Februar - ist das mögliche Ausbleiben des Vollmondes in diesem Monat. War seine letzte volle Zeit Ende Januar, kann er den Februar leicht überspringen und erst Anfang März wieder am Himmel erscheinen. Ebenso kann in Monaten mit 31 Tagen zweimal ein Vollmond zu beobachten sein.

Wie kommt der Vollmond zustande?

  • Von der Erde aus wird ein Vollmond wahrgenommen, wenn Sonne und Mond sich auf den jeweils gegenüberliegenden Seiten der Erde befinden, mit anderen Worten, die Erde steht in der Mitte. Man sagt: Sonne und Mond stehen in Opposition zueinander.
  • Der Mond leuchtet nicht selbst, das Licht, das von der Erde aus dem Mond seine anscheinend jeweilige Form verleiht, ist das der Sonne, welches auf die Oberfläche des Himmelskörpers trifft.
  • In Vollmondphasen scheint das Sonnenlicht so auf den Mond, dass seine der Erde zugewandte Seite gänzlich beleuchtet wird. Der Mond geht zum Zeitpunkt des Sonnenuntergangs auf und dann unter, wenn die Sonne erneut am Himmel erscheint.

Der zunehmende und abnehmende Mond bezeichnet dabei die Übergänge zwischen Neumond und Vollmond (zunehmend) sowie zwischen Vollmond und Neumond (abnehmend). Diese Übergänge sind dabei jedoch noch in Viertel zu unterteilen, woher auch - auf der Hälfte der Strecke - der Name Halbmond herkommt.

Die Wirkung des Mondes

  • Hierbei ist zunächst zu sagen, dass der Mond, ob Vollmond, Neumond oder eine andere Phase, keinerlei Auswirkungen auf den Menschen hat. Stattdessen spielt hier vielmehr Ihre eigene Psyche mit hinein.
  • Sollten Sie sich z. B. eingeredet haben, bei Vollmond schlechter zu schlafen, wird dies für Sie tatsächlich der Fall sein. Doch gibt es keine wissenschaftlich bewiesene Korrelation.
  • Für die Tiere sieht dies indes anders aus. Hierbei können die Phasen des Mondes sowie dessen Bewegung in einem Zusammenhang zur Orientierung und dem Fortpflanzungsverhalten von Vögeln oder nachtaktiven Lebewesen stehen.
  • Am stärksten wird die Erde selbst von dem Mond beeinflusst. Durch die gegenseitige Gravitationswirkung entsteht dabei nicht nur die Ebbe oder die Flut. Es entsteht auch eine Abbremsung der Erdrotation, wodurch sich der Tag mit jedem Jahr um wenige Millisekunden verlängert.
  • Auch reflektiert der Mond, neben dem sichtbaren Licht der Sonne, Wärme auf die Erde. Dies ist jedoch, selbst bei einem Vollmond, ein vernachlässigbar kleiner Wert.
  • Weiterhin gibt es noch einzelne Erscheinungen, wie z. B. den Mondregenbogen oder optische Täuschungen die Mondgröße betreffend, welche jedoch keinen Einfluss auf die Erde haben.

Weiterer Autor: Sarev Dago

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