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Wann ist man hübsch? - Wissenswertes über Schönheitsmerkmale

Geschmäcker sind verschieden. Eine abschließende Antwort auf die Frage "Wann ist man hübsch?" gibt es deshalb nicht - wohl aber ein paar Anhaltspunkte, mit denen Wissenschaftler Schönheit messen.

Der Spiegel hat nicht immer eine Antwort darauf, wie hübsch man ist.
Der Spiegel hat nicht immer eine Antwort darauf, wie hübsch man ist.

Blonde oder schwarze Haare? Blaue oder braune Augen? Bei der Frage, wann man hübsch ist, sind das Details. Viele Forscher sind auf der Suche nach einem universellen Schönheitsideal. Dabei sind sie der Meinung, dass Schönheit sich zunächst in Zahlen ausdrücken lässt.

Hübsch - gleichmäßige Proportionen

  • Künstler wissen: Auf die Proportionen kommt es an. Bei klassischen Statuen ist häufig der Kopf 1/7 so groß wie der Rest des Körpers, die Beine machen die Hälfte des Körpers aus. Aus Sicht der meisten Menschen ist man mit diesen Proportionen besonders hübsch.
  • Auch Symmetrie ist wichtig: Eine gerade Nase, gleich große Augen, gleichmäßig gerundete Wangen lassen einen Menschen besonders hübsch erscheinen.
  • Als hübsch empfinden Männer bei Frauen ein Verhältnis Taille zu Hüfte von 0,7.
  • Als Frau gilt man auch dann als hübsch, wenn das Gesicht dem Kindchenschema entspricht. Dazu gehören große runde Augen, eine kleine Nase, eine hohe Stirn. Überhaupt erscheinen junge Menschen attraktiver als ältere.

Dass die meisten Menschen einig sind darüber, dass man mit diesen Voraussetzungen hübsch ist, liegt an unseren Genen. Gleichmäßige Körperproportionen und Jugend bedeuten, dass die Person mit großer Wahrscheinlichkeit gesund und fortpflanzungsfähig ist - auf nichts anderes kam es den Steinzeit-Vorfahren an.

Schön ist, wenn man dazugehört

Warum haben dann trotzdem nicht alle Menschen die gleiche Antwort auf die Frage "Wann ist man hübsch?" Das liegt daran, dass Schönheit auch etwas mit der eigenen Kultur und dem eigenen Lebensumfeld zu tun hat.

  • So gelten zum Beispiel in vielen afrikanischen Ländern dicke Frauen als besonders hübsch. Wo Nahrungsmangel herrscht, ist das ein Zeichen, dass es der Frau gut geht. In den Industrieländern ist es andersherum. Hier gelten Schlanke als dynamischer und gesünder - folglich auch als schöner.
  • Außerdem empfindet man als hübsch, was Zugehörigkeit zu einer Gruppe symbolisiert. Das ist der Grund, warum die Frauen des afrikanischen Mursi-Stamms sich mit Tonscheiben die Unterlippe weiten - und warum Punks sich die Haare zu einem grellen Irokesenschnitt frisieren.
  • Schließlich hat es mit den eigenen Wünschen und Sehnsüchten zu tun, was man hübsch findet. Der Mann mit Beschützerinstinkt zieht vielleicht eine kleine Frau dem 1,80m-Model vor; der Italien-Fan mag lieber Dunkelhaarige als Blonde; und wer mit seiner Frau am liebsten über Kinofilme diskutiert, dem ist vielleicht gar nicht so wichtig, ob sie dick oder dünn ist.
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