Alle Kategorien
Suche

Wann bekommt man einen Wohnberechtigungsschein? - Voraussetzungen

Eine Wohnung ist sehr teuer, gerade wenn Sie wenig verdienen. Der Staat subventioniert Geringverdiener mit einem Wohnberechtigungsschein.

Geringverdiener bekommen den Wohnberechtigungsschein.
Geringverdiener bekommen den Wohnberechtigungsschein.

Wann Sie einen Wohnberechtigungsschein bekommen 

Um einen Wohnungsberechtigungsschein (WBS) zu bekommen, darf Ihr Jahreseinkommen bei einem Einpersonenhaushalt 12.000 Euro nicht überschreiten. Leben Sie in einem Zweipersonenhaushalt, liegt die gemeinsame Einkommensgrenze bei 18.000 Euro. Wohnen mehr als zwei Personen in Ihrem Haushalt, müssen Sie für jede weitere Person 4.100 Euro, und wenn es um ein Kind geht, weitere 500 Euro dazuaddieren.

Wenn Sie diese Bedingungen erfüllen, wird Ihnen das Wohnungsamt Ihrer Gemeinde einen Wohnberechtigungsschein ausstellen, vorausgesetzt, Sie können alle übrigen Unterlagen und Nachweise vollständig vorlegen. Erfragen Sie zusätzlich bei der Wohngeldstelle, ob Sie bestimmte Pflichtbeiträge erbringen müssen.

So beantragen Sie den Wohnberechtigungsschein

Ein WBS berechtigt Menschen mit geringem Einkommen in Wohnungen zu ziehen, die mit öffentlichen Mitteln gefördert werden. Beantragen Sie einen Wohnberechtigungsschein und lesen Sie vorher, welche Voraussetzungen Sie erfüllen müssen.

  1. Antragsformular einholen. Wenden Sie sich an die Wohnberechtigungs- und Wohnungsvermittlungsstelle Ihrer Stadt. Dort erhalten Sie ein Antragsformular.
    Bild -1
  2. Antragsformular ausdrucken. Sie können das Antragsformular auch auf der Website Ihrer Stadt unter dem Suchpunkt "Wohnberechtigungsschein" downloaden und ausdrucken.
    Bild -1
  3. Schein ausfüllen. Füllen Sie den Schein aus und fügen dem Antrag Nachweise hinzu. 
    Bild -1
  4. Formular versenden. Schicken Sie das ausgefüllte Antragsformular und die Dokumente an die örtlich zuständige Wohnberechtigungs- oder Wohnungsvermittlungsstelle.
    Bild -1

Diese Dokumente fügen Sie an das Antragsformular an

  • Meldebescheinigung
  • Aufenthaltsgenehmigung (mit einer Mindestgültigkeit von 1 Jahr)
  • Letzte Einkommenssteuererklärung
  • Einkommensnachweise des vergangenen Jahres
  • Gegebenenfalls Mietkündigung oder Räumungsurteil

Das beachten Sie bei der Antragsstellung

In dieser Checkliste sind die wichtigsten Dinge, die bei der Antragsstellung des Wohnberechtigungsscheines zu beachten sind, zusammengefasst.

  • Dem Formular nur Kopien hinzufügen, keine Originaldokumente.
  • Hilfe bei der Zusammenstellung Ihrer Unterlagen bietet die Wohngeldstelle.
  • Der Wohnberechtigungsschein gilt nur im jeweiligen Bundesland, in dem er beantragt wurde.
  • Der Wohnberechtigungsschein ist für ein Jahr wirksam.
  • Die jeweiligen Einkommensgrenzen sind stets zu beachten.

Mithilfe eines Wohnberechtigungsscheines sind Sie berechtigt in einen Wohnraum zu ziehen, die vom Staat gefördert wird. Dafür müssen Sie jedoch sehr wenig verdienen und bestimmte Nachweise vorlegen.

Teilen: