Was Sie benötigen:
  • Quarzsand
  • Dispersionsfarbe
  • Tönungsfarbe
  • Maurerkelle
  • Spachtel oder
  • Pinsel

Wie der Wandputz gelungen gestaltet wird

  • Wenn Sie genug haben von einfachen Tapeten und Ihrem Zimmer einen besonderen Effekt geben möchten, so benötigen Sie zunächst ganz normale Wandfarbe. Damit auch noch Farbe ins Spiel kommt, können Sie die Farbe entweder zuhause selbst anmischen oder den entsprechenden Ton im Baumarkt direkt mischen lassen. Für den Wandputz im Bad können Sie jede beliebige Dispersionsfarbe nehmen.
  • Sollte Ihnen einfache Farbe nicht reichen und Sie einen besonderen Effekt erzielen möchten, können Sie in die Dispersionsfarbe noch zusätzlich Quarzsand mischen, um einen guten Wandputz zu bekommen. Dabei gilt die einfache Faustregel, dass auf 5 Liter Farbe in etwa 1 kg Quarzsand kommt. Durch ständiges Rühren mischen Sie den Quarzsand unter. Es sollte nicht zu viel vom Quarzsand der Farbe beigemischt werden, denn sonst ist der Wandputz zu fest. Es soll noch eine schön sämige Masse sein, welche Sie in verschiedenen Techniken auftragen können.

Ein besonderer Blickfang im Bad

  • Da das Bad mittlerweile zu einer Wohlfühloase geworden ist, in dem Sie sich auch schon etwas länger aufhalten, können Sie Ihren Wandputz im Bad auf verschiedene Weise auftragen. Die schnellste und zugleich einfachste Möglichkeit des Auftragens ist die Maurerkelle, bei der Sie die Masse auf die Kelle streichen, die Maurerkelle am unteren Wandende ansetzen und in einem Zug gleichmäßig nach oben ziehen. Dabei sollten Sie etwa einen normalen Spachtel voll auf der Maurerkelle verteilen. Um ein kleines Muster zu erzeugen, sollte diese Kelle an der Längsseite gezahnt sein. Auf diese Weise bekommen Sie eine kleine Rillenstruktur.
  • Die nächste Möglichkeit, im Bad eine Musterung zu bekommen, ist der Spachtel, welcher ebenfalls gezahnt sein sollte. Nun tragen Sie den Wandputz auf den Spachtel auf, wobei die Masse auf etwa einem Viertel des Spachtels aufgetragen wird, und fahren mit dem Spachtel kreuz und quer an der Wand entlang. Sie bekommen zwar auch eine Rillenstruktur, jedoch sind diese Rillen kreuz und quer an der Wand verteilt.
  • Die Strukturierung mit dem Pinsel ist die am längsten dauernde Art des Wandputzes. Sie ist zu vergleichen mit der einfachen Wischtechnik, nur dass hier statt einfacher Farbe ein Putz an die Wand kommt. Sie tragen hier im Endeffekt die geringste Masse Putz an die Wand Ihres Bades, indem Sie den Pinsel einfach in die Masse tauchen, doch ist bei diesen Verfahren die Strukturierung auch am feinsten.
  • Allerdings sollten Sie Ihrem neuen Wandputz noch genügend Zeit zum Trocknen geben, ehe Sie das Bad wieder in vollem Umfang benutzen können. Es sollte schon eine ganze Nacht oder, anders ausgedrückt, mindestens 8 Stunden Zeit aufgewendet werden, bis der neue Putz richtig ausgehärtet ist. Auf diese Weise lassen Sie Ihr Bad in einem neuen Glanz erstrahlen.