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Wandfarbe "Lavendel" - stylisch und ohne Kitsch kombinieren

Beim Renovieren die Wandfarbe "Lavendel" zu verwenden, ist sicherlich nicht ganz ohne Risiko. Schnell läuft man Gefahr, dass aus einem normalen Zimmer ein Raum mit kitschigem Ambiente wird. Damit das nicht passieren kann, kommt es auf die richtige Dosierung und Farbkombination an.

Eine auffällige Wandfarbe kombiniert mit minimalistischen Akzenten
Eine auffällige Wandfarbe kombiniert mit minimalistischen Akzenten

Lange war die Farbe Lila völlig out und fast negativ behaftet. Denken Sie zum Beispiel an den eher abfälligen Ausspruch "Lila, der letzte Versuch". Dieser hat seinen Ursprung vermutlich darin begründet, dass Lila früher die Farbe unverheirateter Frauen war. Demnach haftete diesem Farbton lange der Ruf des Altjüngferlichen und Altbackenen an. Das hat sich gründlich geändert und so nimmt die Farbe nun sogar Einzug in Wohnräume. Lilafarbene Wände sind trendy und der Handel bietet eine Auswahl entsprechender Farbtöne an. Die Palette reicht von knallig bis zu Pastell und von blau- bis rotstichig. Der Farbton "Lavendel" ist einer davon.

Wandfarbe "Lavendel" gekonnt einsetzen

  • Lilafarbene Wände sind nichts für kleine Zimmer. Die Farbe braucht Raum, um zu wirken.
  • Streichen Sie niemals einen ganzen Raum mit einer auffälligen Farbe. Setzen Sie stattdessen einen Akzent, indem Sie maximal eine Wand damit streichen.
  • Ein Zimmer mit einer lavendelfarbenen Wand wirkt besonders ausgewogen, wenn die anderen Wände ganz neutral in Weiß gehalten werden.
  • Trauen Sie sich nicht, eine ganze Wand zu streichen, kann ein breiter Farbbalken bereits eine tolle Wirkung erzielen. Dabei sollten Sie jedoch darauf achten, dass die Farbübergänge gerade und sauber ausfallen. Verzichten Sie auf geschwungene oder gar filigrane Ornamente. Diese wirken schnell kitschig.
  • Die Zimmerfarbe ist für die Wirkung eines Raumes von großer Bedeutung. Daher müssen …

Passende Akzente mit Wohnaccessoires und Stoffen

  • Damit das Lila nicht kitschig wirkt, sollten Sie bei der Einrichtung auf Geradlinigkeit und Zurückhaltung setzen. Farblich würden zwar auch Möbel im weißlichen Shabby-Chic-Stil passen, die Grenze zum Kitsch ist bei der Kombination mit einer lilafarbenen Wand jedoch schnell überschritten.
  • Lavendel allerdings ausschließlich mit Schwarz zu ergänzen, wirkt wenig ambitioniert und außerdem hart. Stattdessen können Sie gezielt unterschiedliche Grautöne einsetzen und kombinieren. Auf diese Weise fügt sich zum Beispiel ein schwarzes Sofa, dekoriert mit grauen und lavendelfarbenen Kissen, harmonisch in das Gesamtbild ein.
  • Auch bei der Wahl der Vorhänge ist Vorsicht geboten. Verzichten sollten Sie in der Kombination mit der lila Wandfarbe unbedingt auf Rüschen oder allzu Bauschiges. Durch den Einsatz einfacher Stoffe und gerade Linien verhindern Sie, dass die Gesamtwirkung des Raumes in Richtung Kitsch abdriftet. Geradlinige Schiebevorhänge können aus diesem Grund eine gute Wahl sein.
  • Sagt Ihnen die Kombination von Lavendel mit Grautönen zu, können Sie für den Boden eine kurzflorige, hell- bis mittelgraue Auslegware ohne Muster wählen. Dies vergrößert den Raum außerdem optisch.

Tipp: Wenn Sie Accessoires für Ihr neu gestaltetes Zimmer kaufen, haben Sie es einfacher, wenn Sie ein Farbmuster mit sich führen. Streichen Sie dazu etwas von Ihrer Wandfarbe auf ein Blatt Papier und stecken Sie es in Ihre Handtasche. So sind Sie immer für einen Farbvergleich gerüstet.

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