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Wanderstöcke einstellen - was Sie beachten sollten

Seit mehreren Jahren erleben Wanderstöcke eine wahre Renaissance. Was früher ein lackierter Holzstab mit Metallplättchen beschlagen, kommt heute als stufenlos verstellbare Carbonkonsturktion daher. Wichtig ist allerdings, dass Sie diese richtig einstellen. So geht's:

Wanderstöcke sind wieder in.
Wanderstöcke sind wieder in.

Gute Argumente, Wanderstöcke zu verwenden

Moderne Wanderstöcke sind ein wahrer Segen für den ambitionierten Wanderer, denn Sie bieten sehr viele Vorzüge und das bei einem Gewicht, das nur bei ca. 400-600 Gramm liegt - pro Paar.

  • Einer der Hauptvorzüge von Trekking- oder Wanderstöcken ist, dass sie Ihre Kniegelenke entlasten. Dies ist vor allem bei langen Passagen bergab von unschätzbarem Wert. Sie sollten aber aus diesem Grund immer nur zu zweit verwendet werden.
  • Des Weiteren verbessern Wanderstöcke Ihren Halt auf felsigem Gelände. Sie können nun neben den Füßen auch noch Ihre Arme dazu verwenden, sicher voranzukommen. Auch bei Flussüberquerungen lernt man, diesen zusätzlichen Halt zu schätzen.
  • Bei starkem Wind sind Trekkingstöcke ebenfalls von großem Vorteil. Gerade für diejenigen, die mit großem Rucksack unterwegs und daher dem Wind besonders ausgesetzt sind, sind zwei zusätzliche "Standbeine" sehr nützlich.
  • Nicht zuletzt kann man Stöcke auch dazu verwenden, das Gelände zu erkunden. Wenn es etwa darum geht, die Tiefe eines Schlammlochs oder eines trüben Flusses auszuloten, kann man einen Stock verwenden, ohne sich selbst nass zu machen.

So stellen Sie die Stöcke richtig ein

  • Das wichtigste am Einstellen von Wanderstöcken ist, dass die Arretierung bombenfest sitzt. Gerade dann, wenn Sie sich an einem Steilhang mit den Stöcken zusätzlich stabilisieren, kann es fatale Folgen haben, wenn sich die Segmente plötzlich ineinanderschieben.
  • Das Einstellen selbst ist recht einfach. Lösen Sie die Verschlüsse der einzelnen Segmente und ziehen diese auseinander. Nun stellen Sie sich aufrecht hin. Ihre Oberarme zeigen gerade am Körper herunter und Ihre Unterarme sind nach vorne um 90° abzuwinkeln. Schieben Sie die Stocksegmente so zusammen, dass Sie in der genannten Stellung den Griff umfassen können. Nun arretieren Sie die Segmente und sind fertig.
  • Wenn es bergab geht, ist es sinnvoll, den Stock ein wenig auszufahren, da er Ihnen so besseren Halt gibt. Dementsprechend ist es sinnvoll, beim Marsch bergauf, die Stöcke kürzer zu fassen.
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